Minister Thümler übergibt EU-Förderbescheide in Oldenburg  – Rund 723.000 Euro für Kultureinrichtungen in der Region

Minister Thümler übergibt EU-Förderbescheide in Oldenburg  – Rund 723.000 Euro für Kultureinrichtungen in der Region

Hannover: Europäische Stärkung für regionale Kultur: Gleich drei Kulturakteure aus der Region Oldenburg dürfen sich über Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union (EU) freuen.

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, der Verein Jugendkulturarbeit e.V. und die Kulturgenossenschaft GLOBE EG erhalten insgesamt rund 723.000 Euro, um unter anderem notwendige energetische Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten durchführen zu können – ein Kernziel der aktuellen EFRE-Förderperiode. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, überbrachte am Freitag den drei Einrichtungen die Förderbescheide.

Klimaschutz geht uns alle an. Die Reduzierung von CO2-Emissionen und Energieeinsparung sind zentrale Themen unserer Zeit. Ich freue mich deshalb sehr, dass mit der aktuellen EFRE-Förderrichtlinie drei Kultureinrichtungen unterstützt werden, die diese Zielsetzung mit ihren Sanierungsvorhaben unterstützen”, so Minister Björn Thümler.

Die Kulturgenossenschaft GLOBE EG erhält 318.000 Euro, um das frühere britische Militärkino im ehemaligen Kasernen-Quartier Oldenburg-Donnerschwee in ein zeitgemäßes Kulturzentrum und einen Begegnungsraum für die Region umzubauen.

Mit rund 269.000 Euro EFRE-Fördermitteln wird Jugendkulturarbeit e.V. bei der energetischen Sanierung seiner Räumlichkeiten unterstützt. Der in Oldenburg ansässige Verein unterstützt, initiiert und vernetzt jugendkulturelle Projekte in Oldenburg und auf europäischer Ebene. Die Baumaßnahme beinhaltet u.a. Installationen einer modernen Lüftungsanlage sowie Beleuchtungsanlagen. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg kann mit der EFRE- Förderung in Höhe von rund 136.000 Euro moderne energieeffiziente Beleuchtungsanlagen anschaffen. Davon profitieren sowohl das Schloss Oldenburg als auch das Prinzenpalais.

Quelle: Pressemeldung Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur