Verbraucherpreise im Januar 2020

Verbraucherpreise im Januar 2020 um 1,9% höher als im Januar 2019

Verbraucherpreise im Januar 2020 um 1,9% höher als im Januar 2019

HANNOVER. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhten sich die Verbraucherpreise in Niedersachsen im Januar 2020 um 1,9% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Dezember 2019 lag die Inflationsrate bei 1,8%.

Im Vergleich zum Januar 2019 stiegen die Preise im Januar 2020 in den Abteilungen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren” (+3,9%), „Bekleidung und Schuhe” (+3,0%) sowie „Verkehr” (+2,8%). Merklich teurer als im Vorjahresmonat waren Bier (+8,0%) und Tabakwaren (+4,4%) im Bereich „Alkoholische Getränke und Tabakwaren”.

Ursächlich für die Preisentwicklung im Bereich „Verkehr” waren unter anderem die Preiserhöhungen für Kraft- und Schmierstoffe für Fahrzeuge (+6,6%; darunter Dieselkraftstoff: +8,8%, Benzin: +6,0%).

In der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke” mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2019 deutlich mehr für Obst (+6,7%) ausgeben.

In dieser Abteilung gingen jedoch die Preise für Speisefette und Speiseöle (-6,4%) ebenso wie die Preise für Gemüse (-3,3%) zurück. Im Januar 2020 gab es gegenüber dem Januar 2019 Preisrückgänge in den Abteilungen „Post und Telekommunikation” (-0,4%) sowie „Freizeit, Unterhaltung und Kultur” (-0,2%).

Die Verbraucherpreise gingen im Vergleich zum Vormonat Dezember 2019 um -0,6% zurück. Ursächlich für diese Entwicklung waren unter anderem die Preisrückgänge in der Abteilung „Freizeit, Unterhaltung und Kultur” (-6,6%).

 

Methodischer Hinweis:
Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte für Konsumzwecke kaufen. Darunter fallen zum Beispiel Nahrungsmittel, Bekleidung und Kraftfahrzeuge ebenso wie Mieten, Reinigungsdienstleistungen oder Reparaturen.

Die prozentuale Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Erscheint bis zum 5. Februar 2020 keine Korrektur, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Quelle: Pressemeldung Landesamt für Statistik Niedersachsen