Energieminister Lies: Zusammenschluss stärkt den gesamten Nordwesten

Energieminister Lies: Zusammenschluss stärkt den gesamten Nordwesten

Energieminister Lies: Zusammenschluss stärkt den gesamten Nordwesten

– Schub für Windkraft durch EWE und Enercon –

Niedersachsens Energieminister Olaf Lies begrüßt nachdrücklich das geplante Gemeinschaftsunternehmen des Oldenburger Energiekonzern EWE und des Auricher Windenergieanlagen-Herstellers Enercon.

„Dieser neue Top-Player in der Energiewirtschaft signalisiert ein klares Bekenntnis zur Windenergiebranche gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Damit wird nicht nur der Wirtschaftsstandort Niedersachsen insgesamt gestärkt. Ich erwarte auch einen Schub für Arbeitsplätze in der Windbranche ebenso wie in der Zulieferindustrie”, betont der Umweltminister, der zugleich auf den wichtigen Aspekt Klimaschutz verweist.

Von Enercon erwartet er, dass damit jetzt auch ein positives Signal für die Produktionsstandorte in Ostfriesland ausgeht. „Das klare Bekenntnis zum Ausbau der Windenergie muss damit auch zu einem klaren Bekenntnis zu den Produktionsstandorten und für die Beschäftigten in Niedersachsen sein.”

Für Lies passen die Themen Klimaschutz und Arbeit dabei hervorragend zusammen. „Im Kampf gegen den Klimawandel leistet der Umstieg auf Erneuerbare wie Windenergie einen entscheidenden Beitrag”, ergänzt Lies. Zugleich würde mit dem Gemeinschaftsunternehmen „der Aufstieg in die Top-Liga der Windkraftbranche gelingen”, freut sich Lies. In Zeiten von Corona und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten könnte das ein erster kleiner Lichtblick sein.

Das neue Unternehmen soll alle bestehenden Windparks von EWE und Enercon gemeinsam betreiben. In Zahlen: Rund 2.500 Megawatt Leistung erbringen die Bestandsanlagen und weitere 2.300 Megawatt an Windenergie sollen durch künftige Projekte noch hinzukommen.

„Damit macht Niedersachsen einen großen Schritt vorwärts hin zum Ziel, Energieland Nummer 1 in Deutschland zu werden”, sagt Lies, der zugleich den beiden Energiepartnern die Unterstützung der gesamten Landesregierung zusichert.

Quelle: Pressemeldung Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz