IHK: Endlich eine Perspektive für Tourismus und Gastronomie

IHK: Endlich eine Perspektive für Tourismus und Gastronomie

Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) befürwortet die Entscheidung aus dem heutigen Bund-Länder-Gespräch, die Themen Tourismus und Gastronomie zur Ländersache zu erklären. So kann der Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung greifen.

„Das abgestufte Vorgehen, das wir gegenüber der Landesregierung immer als den gangbaren Weg nahegelegt haben, gibt weiteren Branchen eine Perspektive. Wir begrüßen ausdrücklich die Lockerungen für Handel und Gastgewerbe”, so Dr. Thomas Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK.

Dennoch weist die IHK auch darauf hin, dass noch viele Fragen auf dem Weg zur Normalisierung zu klären sind. Auch haben hygienebedingt immer noch viele Betriebe nur einen eingeschränkten Notbetrieb oder ganz geschlossen. Politik und Gesellschaft muss bewusst sein, dass Notbetriebe häufig nicht kostendeckend sind und lediglich die monatlichen Verluste der Betriebe etwas reduzieren.

„Daher ist es notwendig, hier weitere Hilfen bereit zu stellen. Diese Unternehmen dürfen nicht durch das Raster staatlicher Förderprogramme und Liquiditätshilfen fallen. Vielmehr sind sie weiter auf staatliche Förderinstrumente angewiesen“, so Carola Havekost, Geschäftsführerin der Oldenburgischen IHK für Tourismus und Handel.

Die IHK ist optimistisch und geht davon aus, dass – bei weiterhin günstigem Pandemieverlauf – das Geschäftsleben langfristig wieder in gewohnte Bahnen zurückfindet. Davon profitieren dann auch der Tourismus, Reiseveranstalter, Eventagenturen, Messebauer etc. „Ziel muss unbedingt sein, einen zweiten vollständigen Shutdown zu vermeiden,” so Dr. Thomas Hildebrandt.

„Die genannte Obergrenze der Infektionszahlen darf nicht überschritten werden. Das bedeutet, alles steht und fällt damit, dass die Abstandsregeln eingehalten werden! Gleichzeitig brauchen wir verlässliche Zahlen über Neuinfektionen, um jederzeit klug nachsteuern zu können. Wenn das klappt, dann werden wir bald in allen wesentlichen Bereichen unserer Ökonomie und Gesellschaft in einem neuen Miteinander wieder gut leben können.”

Quelle: Pressemeldung Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer