Moritz sorgt im Forst für Sicherheit und schont den Boden

Moritz sorgt im Forst für Sicherheit und schont den Boden
Moritz heißt die neue Fällraupe des Meller Unternehmens Bredenstein: Das innovative, funkgesteuerte Fahrzeug arbeitet bodenschonend und erhöht die Arbeitssicherheit. Geschäftsführer Christian Bredenstein (2.v.l.) und Forstwirt Manuel Stolle (3.v.l.) zeigten den Mitarbeitern des WIGOS-UnternehmensService André Schulenberg (links) und Robert Kampmann, was die kleine Fällraupe alles kann. Foto: WIGOS / Kimberly Lübbersmann

Moritz sorgt im Forst für Sicherheit und schont den Boden

Bredenstein GmbH investiert in innovative Fällraupe

Neben Harvester, Fällkran oder dem riesigen Holzhäcksler des Unternehmens Bredenstein GmbH in Melle wirkt die Fällraupe Moritz eher klein. Bei Forstarbeiten zeigt sie jedoch ihr Können: Sie ist leicht, aber stark, wendig und bewältigt auch größere Geländesteigungen ohne Probleme.

Für Geschäftsführer Christian Bredenstein ist das funkgesteuerte Fahrzeug die perfekte Ergänzung bei der Erledigung von Forstarbeiten: „Mit Moritz können wir nun auch in schwer zugänglichen Waldbereichen schwierige Fällarbeiten, aber auch das Rücken oder Mulchen deutlich effizienter erledigen“, schildert er den Grund für die innovative Neuanschaffung, bei der ihn die WIGOS Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück unterstützt hat.

Robert Kampmann und André Schulenberg vom WIGOS-UnternehmensService machen sich vor Ort ein Bild vom Einsatzspektrum der Fällraupe, die bisher im Landkreis einzigartig ist. Forstwirt Manuel Stolle ist bei Bredenstein der „Moritz-Flüsterer“ und steuert die Fällraupe mit viel Fingerspitzengefühl auch durch anspruchsvolles Gelände.

„Mich beeindruckt vor allem, wie bodenschonend das Kettenfahrzeug etwa bei der Trassenpflege oder dem Freischneiden von Jungbeständen vorgeht,“ sagt Schulenberg, der sich bei der WIGOS um die Unternehmen des östlichen Landkreises kümmert. Kein Wunder: Moritz wiegt 1400 Kilogramm, die sich optimal über seine Fläche verteilen. Die üblichen Forstschlepper bringen in der Regel gut zehn Mal so viel Gewicht auf den Waldboden.

Das Unternehmen Bredenstein mit seinen 20 Mitarbeitern hat zwei Standbeine: Neben dem Garten- und Landschaftsbau erledigt es Forstarbeiten in einem Umkreis von rund 70 Kilometern. Eine waldreiche Gegend, in der es nach Stürmen, extremer Trockenheit und dem daraus resultierenden Borkenkäferbefall jede Menge Arbeit gibt.

Das Leistungsspektrum des Unternehmens reicht von Fällarbeiten, der Aufforstung, der Pflege von Jungbeständen bis hin zum Mulchen oder dem Wildzaunbau. „Wir sind ebenso vielseitig, wie unser moderner Maschinenpark“, skizziert der Unternehmer.

Bei Rückearbeiten in hängigem Gelände und weiter entfernt von den Rückegassen leistet Moritz seit Anfang des Jahres gute Dienste. Dafür sorgt nicht zuletzt eine fest verbaute Seilwinde. Sie ist über ein Schnellwechselsystem montiert und kann in wenigen Schritten abgebaut werden. An das Kettenfahrzeug können dann andere Arbeitsgeräte wie etwa ein Mulcher angebaut werden.

Wichtig waren Bredenstein bei der Investition in die kleine Fällraupe jedoch weniger wirtschaftliche Erwägungen, als vielmehr die Arbeitssicherheit seiner Mitarbeiter: „Überall dort, wo eine Seilwinde benötigt wird, etwa bei schwierigen Fällarbeiten, ermöglichen Funksteuerung und Wenigkeit von Moritz deutlich größere Sicherheitsabstände.“

Quelle: Pressemeldung Landkreis Osnabrück