Tourismus im Juli 2020: weniger Gäste, weniger Übernachtungen als im Vorjahresmonat

Tourismus im Juli 2020: weniger Gäste, weniger Übernachtungen als im Vorjahresmonat

Tourismus im Juli 2020: weniger Gäste, weniger Übernachtungen als im Vorjahresmonat

Trotz weiterer Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen kamen auch im Juli 2020 weniger Gäste nach Niedersachsen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, erreichte die Zahl der angekommenen Gäste im Juli 2020 einen Wert von annähernd 1,3 Millionen und lag damit um ein Viertel (-24,6%) unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Im Juli 2020 wurden über 4,8 Millionen Übernachtungen registriert, dies entspricht einem Rückgang um 18,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Aus dem Ausland kamen im Juli etwas mehr als 114.000 Gäste nach Niedersachsen und damit um die Hälfte (-50,8%) weniger als im Juli 2019. Sie buchten gut 346.000 Übernachtungen (-39,0%).

Während im Juli 2020 zum Beispiel in Hotels, Pensionen, Erholungsheimen und auch auf Campingplätzen zweistellige Rückgänge bei der Zahl der Gäste und der gebuchten Übernachtungen zu verzeichnen waren, bildeten die Ferienhäuser und -wohnungen eine Ausnahme. In diesen Quartieren ging die Zahl der Gäste ‚nur’ um 2,6% auf nahezu 169.000 im Vergleich zum Juli 2019 zurück. Bei der Zahl der Übernachtungen konnte sogar ein Plus von 2,6% auf rund 1,2 Millionen Übernachtungen erreicht werden. An dieser Stelle ist auch zu berücksichtigen, dass der Ferienstart in Niedersachsen in diesem Jahr am 16.7.2020 war, zwei Wochen später als im Vorjahr.

Von Januar bis Juli 2020 hießen die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe knapp 4,7 Millionen Gäste willkommen. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres entsprach dies einem Rückgang um 46,7%. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen sank um 41,0% auf annähernd 15,6.Millionen.

Detaillierte Informationen bis auf Gemeindeebene sind in circa 14 Tagen in der LSN Online-Datenbank unter der EVAS-Systematik 45412 Monatserhebung im Tourismus abrufbar.

Quelle Pressemeldung von  Landesamt für Statistik Niedersachsen