Virtuelle Realität: Anwendungen im Gesundheitswesen

Virtuelle Realität

Virtuelle Realität: Anwendungen im Gesundheitswesen

VR, also die virtuelle Realität, lässt sich nur schwierig beschreiben, dafür aber umso besser erleben. Schon in den 1990er-Jahren unternahmen viele Unternehmen die ersten Versuche, VR-Datenbrillen herzustellen, die von der Weiterentwicklung der Computertechnologie profitieren sollten. Allerdings scheiterten diese Vorhaben nahezu alle daran, dass die Benutzer-Immersion, also das vollständige Abtauchen in die virtuelle Welt als unzureichend empfunden wurde und die Displays und Computer noch eine zu geringe Leistungsfähigkeit und Qualität aufwiesen.

In den folgenden Jahren konnten im Bereich der Virtual Reality allerdings große Fortschritte verzeichnet werden. Dadurch wurden auch viele neue Möglichkeiten hinsichtlich atemberaubender und innovativer Business-Anwendungen geschaffen – insbesondere im Gesundheitswesen. Eine professionelle Agentur für Virtual Reality leistet zu diesem Thema eine umfangreiche und kompetente Beratung und hilft Unternehmen und Institutionen dabei, das volle Potential, das diese Technologie bietet, auszuschöpfen.

 

Die virtuelle Realität im Gesundheitswesen

Dem Träger einer VR-Brille wird durch die Technologie ermöglicht, vollkommen in eine virtuelle Welt einzutauchen. Dadurch, dass das Erlebnis, welches moderne VR-Brillen bieten, so realitätsgetreu ist, bietet sich eine Vielzahl an neuen Marketing-, Schulungs- und Therapieansätzen im Gesundheitswesen, von denen sowohl Mitarbeiter als auch Patienten in hohem Maße profitieren.

Im Fokus des Einsatzes der VR im Gesundheitswesen stehen dabei besonders drei Aspekte, nämlich die psychologische Therapie und medizinische Rehabilitation, die gesundheitliche und medizinische Prävention, sowie chirurgische Schulungen und Ausbildungen. Im Dienstleistungs- und Pharmasektor können als Schwerpunkte Ausbildungen und Schulungen, die Unternehmenspräsentationen und das Produktmarketing genannt werden.

 

Operationen durch die VR erleben

Virtual Reality macht es beispielsweise möglich, chirurgische Eingriffe virtuell zu erleben. So können in virtuellen Operationen riskante Eingriffe simuliert und trainiert werden. Ebenfalls ist es möglich, in die detaillierten Funktionen von medizinischen Geräten einzudringen, wie zum Beispiel von künstlichen Gelenken, Prothesen oder Hörgeräten.

Mediziner können durch die modernen VR-Technologien ebenfalls sogenannte In-Body-Experiences begleiten und dabei erfahren, welche genauen Wirkstoffmechanismus ein Medikament ausmacht oder welche Zellfunktionen in den menschlichen Organen ablaufen.

Im Pflegebereich erweist es sich für das Pflegepersonal als äußerst hilfreich, durch die virtuelle Realität die Rolle des Patienten einzunehmen und zu den Point-of-Care zu visualisieren.

Anwendungen von VR in der Relaxation

Die Relaxation bietet ebenfalls zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Virtual Reality. Anwendungen aus den Bereichen der Rehabilitation oder Sport und Fitness, wie virtuelle Fahrradtouren oder spezielle Touren für behinderte Menschen, steigern mit spielerischen Elementen die Motivation erheblich.

Hinsichtlich der psychologischen Therapien ist es möglich, die VR als Unterstützung bei der Überwindung von Ängsten, posttraumatischen Belastungsstörungen und Phobien gewinnbringend einzusetzen.

 

Die Zukunftsaussichten der VR im Gesundheitswesen

Es lässt sich bereits heute erahnen, dass es in Zukunft noch viele weitere nützliche Einsatzmöglichkeiten für die Virtual Reality geben wird. Zwar lassen sich im Gesundheitswesen schon heute zahlreiche innovative Anwendungsbeispiele für die Technologie finden, dennoch stecken diese im Grunde noch in ihren Kinderschuhen.

Somit ist in Zukunft äußerst wahrscheinlich, dass die virtuelle Realität in immer mehr Bereiche des Gesundheitswesens vordringt und dort für zahlreiche Vorteile, sowohl für Mitarbeiter als auch für die Patienten sorgt. Dazu ist es natürlich nötig, dass die Technologien stetig weiterentwickelt und besonders die Kosten, die für die VR-Ausrüstungen heute noch recht hoch sind, für den Endverbraucher erschwinglicher werden.