Studieren in Deutschland immer beliebter

Studieren in Deutschland immer beliebter

Studieren in Deutschland immer beliebter

Deutschland als populärer Studienort? Aber ja, und die Bundesrepublik wird seit Jahren immer beliebter. Damit schließen deutsche Unis auf zu Hochschulen in den USA, in Australien oder Großbritannien und belegen den ersten Platz unter den Ländern, in denen Englisch nicht die Haupt-Sprache ist. Das erstaunlichste überhaupt: Ausländische Studierende haben längst die Vorzüge der Provinz entdeckt. Es zieht sie vielfach nicht nach Berlin oder München, sondern an kleinen, bisweilen spezialisierte Unis mit einem lebenswerten Umfeld.

Was hat Deutschland ausländischen Studierenden zu bieten?

Wer sich für Deutschland entscheidet, sucht häufig einen Studienplatz in einem der Fächer, die als Markenzeichen gelten, also den sogenannten MINT-Fächern, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf sämtlichen Ingenieursdisziplinen. Denn das ist gefragt, bietet aufgrund des Fachkräftemangels schon jetzt glänzende Zukunftsaussichten sowohl in Deutschland als auch im Heimatland. Ausländische Studierende können nach dem Abschluss recht frei entscheiden, welchen Karriereweg sie einschlagen.

Dabei kommt Studenten und Studentinnen in Deutschland vor allem das duale Ausbildungskonzept entgegen. Was sich bereits in der Berufsbildung bewährt hat, hat seinen Weg in die Universitäten und Fachhochschulen gefunden. Die Studiengänge werden entweder von vornherein in Kooperation mit Unternehmen durchgeführt, die für den praktischen Aspekt der Wissensvermittlung sorgen – oder ein Berufspraktikum ist fester Bestandteil der Anforderungen. Es bleibt also nicht bei der Theorie, und wer sich schon während des Studiums bei einem Unternehmen als engagierter, kompetenter Kandidat zeigt, findet leicht den Übergang zur beruflichen Praxis.

Deutsche Unis haben einen guten Ruf

Der Abschluss einer deutschen Hochschule ist ein „Reisepass“ für die spätere Karriere auch außerhalb von Deutschland. Denn viele Unis sind hoch angesehen. Das macht einen Bachelor- oder Masterstudiengang, aber auch Fächer mit Diplom zum ersten Schritt zum Erfolg. Wer mit einem deutschen Bachelor an einer Hochschule anderswo seinen Master machen und auch promovieren möchte, knüpft leicht an die gestellten Anforderungen an.

Immer mehr englischsprachige Studiengänge

Deutschland kommt außerdem auch sprachlich auf interessierte Studierende zu – mit Studiengängen auf Englisch, die keine Sprachhürden mitbringen. Der früher fast unumgängliche Deutschkurs ist zwar noch immer nützlich, aber längst keine Bedingung mehr für einen Studienabschluss made in Germany.

Keine Studiengebühren

Ein großer Vorteil des Standortes Deutschland ist zweifellos, dass die Mehrheit der nicht privaten Unis keine Studiengebühren erhebt. Wer den europäischen Vergleich anstellt, wird bemerken, dass das längst nicht überall die Regel ist – bisweilen müssen Studierende mit mehreren tausend Euro jährlich an Studienkosten rechnen.

Lebenswerte Städte, aufgeschlossene Kommilitonen

Auch der Ruf der Deutschen hat sich längst gewandelt – galten die Bundesbürger bis zur Jahrtausendwende noch als wenig aufgeschlossen und relativ unflexibel, berichten Studierende aus dem Ausland nun von kontaktfreudigen Kolleginnen und Kollegen, hilfsbereiten Nachbarn und vielen Möglichkeiten, Anschluss zu finden. Kulturelle Unterschiede gibt es nach wie vor, und je nach Region machen sie sich mehr oder weniger deutlich bemerkbar. Auswärtige Studierende fühlen sich im weltoffenen Hamburg wohl, berichten aber auch von guten Erfahrungen mit der Messestadt Leipzig oder Hochschulen wie in Ravensburg in Baden-Württemberg.

Hohe Anforderungen, volle Stundenpläne

Wer aus dem Ausland kommt und auch nach dem Studium in Deutschland bleiben möchte, kommt um den Erwerb der Sprache nicht herum – und muss lernen, kulturelle Distanz zu überwinden. Sprachkurs, Fachveranstaltungen, daneben Besonderheiten wie die Hausflurwoche sorgen dafür, dass Studentinnen und Studenten ein wahrhaft immersives Studienerlebnis genießen. Ganz ohne Anstrengungen geht es nicht ab, wenn das Studium den gewünschten Erfolg haben soll, und wer nebenbei jobbt, muss weitere Belastungen auf sich nehmen. Für gutes Gelingen sorgt bei sämtlichen Fachrichtungen die kompetente Unterstützung akademischer Ghostwriter. Wer in den letzten Semestern überfordert ist, kann sich die Hilfe erfahrener Autoren für die Master- oder Bachelorarbeit kaufen, Textpassagen schreiben oder den fertigen Text korrigieren und lektorieren lassen – gerade wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist, eine unschätzbar wertvolle Hilfe.