Exporte in Gefahr? Die Bedeutung niedersächsischer Ausfuhren in die USA

Exporte in Gefahr? Die Bedeutung niedersächsischer Ausfuhren in die USA

Mit dem gestrigen Amtsantritt von Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika besteht für viele Staaten die Gefahr, dass sich der Export von Waren in die USA aufgrund der von ihm angedrohten Strafzölle stark verteuern wird.

Wie das LSN mitteilt, exportierte Niedersachsen im Zeitraum Januar bis Oktober 2024 Waren im Wert von 6,2 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten. Bei einer Gesamtausfuhr in Höhe von 85,7 Milliarden Euro entfiel somit ein Anteil von 7,2% auf das Bestimmungsziel USA. Damit waren die Vereinigten Staaten drittwichtigster Exportpartner Niedersachsens. Nur in die Niederlande und nach Frankreich wurden mit 9,8% bzw. 8,1% anteilig mehr Waren exportiert.

Wichtigstes Exportgut waren Wasserfahrzeuge, die mit einem Wert von 1,2 Milliarden Euro einen Anteil von 19,5% an allen in die USA exportierten Waren ausmachten. Danach folgten mit einem Anteil von 15,5% Personenkraftwagen und Wohnmobile mit einem Wert von 964 Millionen Euro.

Der Gesamtwert der aus Niedersachsen exportierten Wasserfahrzeuge belief sich auf 2 Milliarden Euro in den ersten zehn Monaten des Jahres 2024. Der in die USA ausgeführte Anteil entsprach dabei 60,4%. Bei den Personenkraftwagen und Wohnmobilen ist nicht so eine starke Abhängigkeit von Exporten in die USA erkennbar. Zwischen Januar und Oktober 2024 wurden 6,6% aller exportierten Personenkraftwagen und Wohnmobile in die Vereinigten Staaten ausgeführt.

Pressemeldung von  LSN