Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) erwirtschafteten die Betriebe des niedersächsischen Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen im ersten Halbjahr 2025 einen baugewerblichen Umsatz von 6,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 bedeutet das eine Steigerung um 8,5%.
Differenziert nach einzelnen Sparten erzielte der öffentliche Hochbau von Januar bis Juni 2025 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 mit einem Umsatz von 429 Millionen Euro ein Plus von 27,7%. Der öffentliche Tiefbau ohne Straßenbau konnte mit 689 Millionen Euro Umsatz um 1,5% zulegen. Der gewerbliche Tiefbau erwirtschaftete 2,3 Milliarden Euro Umsatz und damit einen Zuwachs von 16,6%. Im gewerblichen Hochbau gab es einen Anstieg um 4,9% auf 1,3 Milliarden Euro Umsatz. Der Wohnungsbau erwirtschaftete mit 1,2 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 4,3%. Einen Umsatzrückgang gab es im Straßenbau mit 1,3% auf 875 Millionen Euro.
Im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres 2025 arbeiteten rund 65.000 Personen im niedersächsischen Bauhauptgewerbe und damit 1,1% mehr als im ersten Halbjahr 2024. Insgesamt wurden dabei rund 36 Millionen Arbeitsstunden geleistet, was einem Rückgang von 0,9% entspricht.
Die Auftragseingänge in den ersten 6 Monaten dieses Jahres entwickelten sich unter anderem positiv im öffentlichen Hochbau (+45,8%), Wohnungsbau (+21,9%) sowie Straßenbau (+9,7%). Hingegen wurden Rückgänge im Auftragseingang im gewerblichen und industriellen Hochbau mit 16,3% verzeichnet.
Pressemeldung von LSN
