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Master-Premiere in Bremerhaven: Julia Kaeten und Fabian Lignitz schließen mit Bestnote ab

Julia Kaeten und Fabian Lignitz haben als erste Studenten den neu ausgerichteten Masterstudiengang „Informatik – Vertrauenswürdige Systeme“ an der Hochschule Bremerhaven erfolgreich abgeschlossen. Für ihre gemeinsame Masterarbeit erhielten beide die Bestnote 1,0.

Die ersten Absolventen des Studiengangs zu sein, sei ursprünglich nicht ihr Ziel gewesen. Umso größer ist nun die Freude über den erfolgreichen Abschluss. Kaeten hatte zuvor Medizintechnik an der Hochschule Bremerhaven studiert, während Lignitz dort seinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik absolvierte. Beide entschieden sich bewusst für einen Master mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Informatik.

Wechsel in den neu gestalteten Informatik-Master

Zunächst waren Kaeten und Lignitz im Masterstudiengang „Digitalisierung, Innovation und Informationsmanagement“ eingeschrieben. Dieser verband Wirtschaftswissenschaften und Informatik miteinander. Als der Studiengang 2025 grundlegend überarbeitet und in „Informatik – Vertrauenswürdige Systeme“ umgewandelt wurde, wechselten beide in das neue Studienangebot.

Da die geplante Neuausrichtung bereits frühzeitig bekannt war, hatten sie zuvor gezielt Informatikmodule belegt. Lignitz war darüber hinaus als Mitglied der Studienkommission an der Weiterentwicklung der Studiengänge beteiligt. Er wirkte unter anderem an der Reakkreditierung von Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie an der Umwandlung des bisherigen Masters mit.

Nach Angaben der Studiengangsleiterin Prof. Dr.-Ing. Karin Vosseberg werden Studenten bei solchen Veränderungen bewusst einbezogen. Ihre Erfahrungen und Anregungen sollen unmittelbar in die Gestaltung der Studienangebote einfließen.

Viel Freiheit bei der Wahl eigener Schwerpunkte

Der Masterstudiengang vermittelt vertiefende Kenntnisse in der Informatik und legt einen besonderen Fokus auf vertrauenswürdige Systeme. Gleichzeitig erhalten die Studenten innerhalb der einzelnen Module zahlreiche Möglichkeiten, eigene Interessen und Forschungsschwerpunkte einzubringen.

Ein reiner Bachelorabschluss in Informatik ist für das Studium nicht zwingend erforderlich. Entscheidend sind entsprechende Vorkenntnisse und ein ausgeprägtes Interesse an Informatik. Kaeten sammelte die notwendigen Leistungspunkte beispielsweise während eines Praxissemesters im Bereich Medizininformatik. Dabei programmierte sie ein medizinisches Gerät zur Reinigung von Kathetern.

Nach Einschätzung der beiden Absolventen zeichnet sich der Studiengang außerdem durch die intensive Betreuung aus. Fragen könnten jederzeit gestellt werden, und die Lehrkräfte nähmen sich ausreichend Zeit für Erklärungen.

Reale Projekte bereiten auf das Berufsleben vor

Ein besonderes Merkmal des Masters sind zwei umfangreiche Projekte. Dabei bearbeiten die Studenten in Teams reale Herausforderungen aus der Informatik. Die Gruppen setzen sich aus Teilnehmern mit unterschiedlichen Erfahrungen und fachlichen Stärken zusammen.

Innerhalb eines halben Jahres müssen die Teams gemeinsam eine funktionierende Lösung entwickeln. Das erfordere die Bereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich auf neue Themen einzulassen. Gleichzeitig vermittle die Projektarbeit einen realistischen Eindruck davon, wie klassische Entwicklungsteams später im Berufsleben zusammenarbeiten.

Auch innerhalb der regulären Module können persönliche Interessen aufgegriffen werden. Im Bereich IT-Sicherheit beschäftigte sich Kaeten beispielsweise mit der elektronischen Patientenakte und der Umsetzung entsprechender Sicherheitsanforderungen.

Masterarbeit untersucht gleichzeitige Rechenprozesse

Für ihre gemeinsame Abschlussarbeit wählten Kaeten und Lignitz das Thema „Nebenläufigkeitsparadigmen und ihre Auswirkungen auf Laufzeiteigenschaften“. Dabei untersuchten sie unter anderem, wie sich die Laufzeit von Computersystemen zuverlässig messen und bewerten lässt.

Nebenläufigkeit bezeichnet in der Informatik die Fähigkeit eines Systems, mehrere Aufgaben, Berechnungen oder Befehle gleichzeitig auszuführen. Während ein Prozess auf bestimmte Informationen wartet, kann das System bereits eine andere Aufgabe bearbeiten. Dieses Prinzip ähnelt dem Multitasking und kann dazu beitragen, vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen.

Eine solche Technik ist unter anderem bei Belastungstests von Bedeutung. Greifen beispielsweise sehr viele Menschen gleichzeitig auf ein neues Onlineformular zu, kann eine geeignete technische Umsetzung dafür sorgen, dass die Anfragen möglichst zuverlässig verarbeitet werden.

Auch die Lehrkräfte gewinnen neue Erkenntnisse

Betreut und bewertet wurde die Masterarbeit von Prof. Dr.-Ing. Oliver Radfelder und Prof. Dr.-Ing. Karin Vosseberg. Nach Angaben Radfelders führten die gemeinsamen Diskussionen zu neuen Sichtweisen auf verschiedene Modelle der asynchronen Nebenläufigkeit.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig auch in Lehrveranstaltungen einfließen. Die beiden Professoren zeigten sich stolz auf die ersten Absolventen und hoffen, dass Kaeten und Lignitz der Hochschule weiterhin verbunden bleiben.

Gelegenheiten dafür bieten unter anderem der „Tag der Informatik“ und der „Tag der Vertrauenswürdigen Systeme“. Bei diesen Veranstaltungen präsentieren Studenten aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftsinformatik und vertrauenswürdige Systeme ihre Projekte der Öffentlichkeit.

Engagement über das Studium hinaus

Kaeten und Lignitz waren nicht nur fachlich erfolgreich, sondern engagierten sich während ihrer Studienzeit auch in der akademischen Selbstverwaltung. Sie wirkten unter anderem im Akademischen Senat, in Fachbereichsräten, Studienkommissionen und im Allgemeinen Studierendenausschuss mit.

Nach dem Masterabschluss beginnt für beide ein neuer Lebensabschnitt. Lignitz zieht es für eine berufliche Tätigkeit im Bereich Green IT nach Rostock. Kaeten plant zunächst eine einmonatige Auszeit und möchte anschließend eine Stelle im Bereich Medizininformatik finden. Ihr Ziel ist es, ihre Arbeit als Informatikerin wieder stärker mit dem Gesundheitswesen zu verbinden.

Bewerbungen bis zum 18. September möglich

An der Hochschule Bremerhaven läuft derzeit die Bewerbungsphase für das kommende Studium. Neue Studenten werden unter anderem in den Studiengängen Informatik, Wirtschaftsinformatik und „Informatik – Vertrauenswürdige Systeme“ aufgenommen. Bewerbungen sind nach Angaben der Hochschule bis zum 18. September möglich.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde von ChatGPT auf Grundlage einer Pressemeldung erstellt und anschließend von einem Redakteur überprüft.

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