Ausgezeichnete Leistungen in der Berufsausbildung: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Begabtenförderung haben von Juliane Hünefeld-Linkermann, IHK-Geschäftsleiterin Aus- und Weiterbildung ihre Auszeichnungen bekommen. (Bildquelle: IHK, Robert Schäfer).
„Wir freuen uns, dass wir mit dem Weiterbildungsstipendium begabte junge Fachkräfte gezielt auch finanziell bei der beruflichen Qualifizierung unterstützen können,“ betonte Juliane Hünefeld-Linkermann, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung jetzt bei der Urkundenübergabe. Das Weiterbildungsstipendium sei die Antwort der beruflichen Bildung auf die akademischen Stipendienprogramme. „Nicht nur an den an den Hochschulen und Universitäten, sondern auch in der beruflichen Bildung haben wir Begabungen, die es zu fördern gilt,“ so Hünefeld-Linkermann.
In der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim fand nun die feierliche Aufnahme der neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten in das Begabtenförderungsprogramm statt. Insgesamt erhielten 55 Auszubildende sowohl aus dem kaufmännischen als auch dem gewerblichen Sektor das Stipendium. Sie überzeugten zuvor durch ihre herausragenden Leistungen und ihr Engagement in der Berufsausbildung. Bewerben können sich Absolventen einer Berufsausbildung, die ihre Abschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten im Gesamtergebnis abgelegt haben und jünger als 25 Jahre sind. Die finanzielle Förderung beträgt 8.700 Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.
Die Mittel für das Förderprogramm stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Verfügung. In dessen Auftrag führt die StiftungBegabtenförderung Berufliche Bildung (SBB) das Programm in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern bundesweit durch. Die Auswahl und Betreuung der Stipendiaten erfolgt durch die jeweilige IHK, bei der die Berufsabschlussprüfung absolviert wurde. Unsere IHK betreut aktuell 159 Stipendiatinnen und Stipendiaten.
„Die ehemaligen Ausbildenden können stolz auf ihre bereits erzielten Leistungen sein und sollen so motiviert werden, sich beruflich weiterzuentwickeln,“ erklärt Hünefeld-Linkermann. Es sei ein weiteres wichtiges Instrument, um den Stellenwert der beruflichen Bildung zu stärken und zur Fachkräftesicherung in der Region beizutragen.
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