Wirtschaftsstandort Emden

Wirtschaftsministerium fördert Hafenzufahrt und Museumsschiff

Rund 4,5 Millionen Euro: Wirtschaftsministerium fördert Hafenzufahrt und Museumsschiff in Emden

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute in Emden gleich zwei Förderbescheide übergeben: Zum einen fördert das Ministerium die Modernisierung der Südumgehung, der sogenannten Trogstrecke, mit 2,5 Millionen Euro. Zum anderen erhält der Verein Museums-Feuerschiff Amrumbank/Deutsche Bucht rund 2 Millionen Euro zur Grundinstandsetzung des denkmalgeschützten Traditionsschiffes Amrumbank/Deutsche Bucht.

Als direkte und einzige Zufahrt in die Hafenteile nördlicher Industriehafen, Borsumer Hafen und Stichkanal ist die Trogstrecke von herausragender Bedeutung für den Emder Hafen. Bei der Übergabe des Förderbescheids betonte Minister Althusmann, dass die Straße in ihrem jetzigen Zustand den Anforderungen an eine leistungsfähige Zubringerstrecke nicht mehr gerecht werde.

„Mit der Modernisierung der Trogstrecke wird die Wettbewerbsfähigkeit des Emder Hafens gewährleistet. Rund 800 Arbeitsplätze und mindestens 35 Ausbildungsplätze sind von der guten Erreichbarkeit des Hafens abhängig. Eine verlässliche Anbindung ist aber auch Voraussetzung für das Engagement von Unternehmen und potentiellen Investoren im Emder Hafen. Und davon profitiert letztendlich die gesamte Region Ostfriesland.“

Damit das denkmalgeschützte Traditionsschiff Amrumbank/Deutsche Bucht langfristig als Museumsschiff erhalten werden kann, fördert das Wirtschaftsministerium außerdem seine Grundinstandsetzung mit rund 2 Millionen Euro. Die Gesamtkosten hierfür betragen rund 4,4 Millionen Euro – die weiteren Kosten werden vom Bund und von der Stadt Emden übernommen.

 

Althusmann:

„Es ist wichtig, Traditionsschiffe wie die Amrumbank als Beleg unserer maritimen Geschichte zu erhalten. Hier wird das kulturelle Erbe der Region erlebbar und bleibt so für die nächsten Generationen lebendig. Gleichzeitig ist die Amrumbank als Museumsschiff über Emden hinaus ein wichtiger touristischer Anlaufpunkt.“

 

Quelle: Pressemeldung Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

 

WEWRedakteur

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