Die nächsten Schritte der Strukturreform für eine zukunftsfeste und weiterhin bürgernahe Finanzverwaltung stehen fest
Hannover 25.01.2019: Die bis zum Ende der Legislaturperiode 2022 geplante sukzessive Fusion von 16 niedersächsischen Finanzämtern zu acht Finanzämtern mit jeweils zwei Standorten nimmt konkrete Gestalt an. Nachdem die Niedersächsische Landesregierung bereits beschlossen hatte, zum 1. April 2019 die Finanzämter Uelzen und Lüchow zusammenzufassen, steht nun die Reihenfolge aller anderen Fusionen fest.
Auch die Amtsleitungen für die zusammen gelegten Finanzämter sollen so schnell wie möglich festgelegt werden. Die noch laufenden Ausschreibungsverfahren stehen kurz vor dem Abschluss. Die Zeitpunkte der folgenden Zusammenlegungen bleiben jedoch noch offen, um die zu Erfahrungen aus der ersten Fusion einfließen lassen zu können.
„Die frühzeitige Festlegung der Fusionsreihenfolge und der künftigen Amtsleitungen bietet allen Beteiligten und insbesondere den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Finanzämtern Sicherheit“, betonte Finanzminister Hilbers.
Die Strukturreform sei sehr komplex und nur über einen mehrjährigen Zeitraum zum Erfolg zu bringen. Gerade deshalb hält es Hilbers für wichtig, dass alle Beteiligten innerhalb gesicherter Leitplanken und im Wissen, unter wessen Führung es weitergehen werde, in ihre Planungen eintreten und deren Umsetzung voranbringen können. Dieses Verfahren habe sich, so Hilbers, im Zusammenhang mit der Fusion der Finanzämter Uelzen und Lüchow bereits als hilfreich erwiesen.
Die Niedersächsische Landesregierung hat am 11. September 2018 eine Strukturreform beschlossen, um die niedersächsische Finanzverwaltung auf die kommenden demografischen Herausforderungen und die sich durch die Digitalisierung ändernden Kommunikationswege der Bürgerinnen und Bürger vorzubereiten.
Kernstück der Reform ist die Zusammenlegung einzelner Finanzamtsbezirke unter Beibehaltung aller bisherigen Standorte. Es ist ausdrücklich nicht das Ziel, Personal-, Sach- oder Finanzmittel einzusparen oder Standorte zu schließen, sondern die Zukunftsfähigkeit der niedersächsischen Steuerverwaltung zu gewährleisten und dabei weiterhin die Präsenz in der Fläche beizubehalten.
Quelle: Pressemeldung Nds. Finanzministerium
Mit der kostenfreien Webinarreihe „Zukunft Handel: Trends, Tools, Themen“ informiert die IHK Niedersachsen (IHKN) vom…
Das Projekt „Erfolgsbegleiter“ der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim und der Handwerkskammer (HWK) Osnabrück…
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen das Wissen ihrer Belegschaft kontinuierlich erweitern und aktualisieren. Eine…
Die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG in Spelle ist erstmals mit dem IHK-Qualitätssiegel…
Wachstum ist für mittelständische Unternehmen kein Selbstläufer. Während Großkonzerne auf ganze Abteilungen für Marktforschung und…
Unternehmen investieren zunehmend in IT-Sicherheit, Datenschutz und Krisenvorsorge. Physische Sicherheitsrisiken geraten dabei jedoch häufig in…