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Deutschlandweite Pendlerrechnung: Beinahe 2,5 Millionen Menschen pendelten in Niedersachsen 2024 zur Arbeit in eine andere Gemeinde

In Niedersachsen pendelten 2024 insgesamt etwa 2,48 Mio. Menschen über die Grenzen ihres Wohnorts zur Arbeit. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, waren das etwas mehr als im Vorjahr (+0,4%). Knapp 1,8 Mio. Personen wohnten und arbeiteten in Niedersachsen in derselben Gemeinde (-0,3%).

In die Landeshauptstadt Hannover pendelten insgesamt 225.394 Personen. Das war der achthöchste Wert unter allen deutschen Städten. Die höchste Zahl an Einpendelnden wiesen die Städte München (529.834), Berlin (477.448) und Frankfurt am Main (472.643) auf. Deutschlandweit pendelten im vergangenen Jahr 24,7 Millionen Personen (+0,5% gegenüber 2023) über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit ein.

Nach der Landeshauptstadt Hannover, dem stärksten Einpendelzentrum des Landes Niedersachsen, folgten die kreisfreien Städte Wolfsburg (83.210), Braunschweig (81.509) sowie Osnabrück (71.178). Nach Hannover pendelten Personen aus dem gesamten Umland: die meisten kamen aus Garbsen (13.800), gefolgt von Langenhagen (12.745) und Laatzen (9.921).

Etwa jede siebte niedersächsische Gemeinde wies einen Einpendelüberschuss auf, die Zahl der Einpendelnden war also größer als die Zahl der Auspendelnden. Die höchste Einpendelquote verzeichnete die Gemeinde Tappenbeck im Landkreis Gifhorn (96,6%), gefolgt von der Gemeinde Mariental (95,4%) im Landkreis Helmstedt. Die niedrigsten Auspendelquoten verzeichneten die sieben Ostfriesischen Inseln Juist, Norderney, Borkum, Langeoog, Baltrum, Wangerooge und Spiekeroog mit Werten zwischen 15,3% und 24,8% sowie Wolfsburg (22,4%). Personen, die dort lebten, pendelten also nur selten außerhalb ihres Wohnortes zum Arbeitsplatz.

Im Pendleratlas stellen die Statistischen Ämter der Länder die Ergebnisse der Pendlerrechnung deutschlandweit interaktiv dar. Hier können Interessierte die Pendelverflechtungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden beziehungsweise Gemeindeverbänden abrufen. Alle deutschlandweiten regionalen Ergebnisse stehen auch zum Download in der Regionaldatenbank Deutschland zur Verfügung.

Pressemeldung von  LSN

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