Nach dem heute veröffentlichten Bildungsfinanzbericht des Statistischen Bundesamtes 2020 liegen die Ausgaben je Berufsschüler in Niedersachsen bei 2.700 Euro. Niedersachsen ist damit laut statistischem Bundesamt das Bundesland, das am wenigsten Geld je Berufsschüler ausgibt. Der Durchschnitt liegt bei 3.200 Euro pro Berufsschüler. Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen (IHKN) hofft deshalb auf noch mehr Engagement des Landes für die Berufsschulen: “Das Land hat zwar gerade im laufenden Jahr einige Mittel mehr in die Teilzeit-Berufsschulen gesteckt, künftig muss es aber Ziel sein, aus dem Tabellenkeller der Ausgaben herauszukommen und einen gesicherten ‚Bundesligaplatz‘ anzustreben“.
Laut Bildungsfinanzbericht 2020 wurden bei beruflichen Vollzeit-Schulen immerhin 4.500 Euro je Schülerin und Schüler aufwendet. Damit belegt Niedersachsen den viertletzten Platz. Bremen, Nordrhein-Westfalen (4.400 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (4.200 Euro) geben durchschnittlich noch weniger je Schülerin oder Schüler einer beruflichen Schule aus.
„Für uns zeigt sich, dass in Niedersachsen die Verbesserung der Unterrichtsversorgung der Berufsschulen genauso im bildungspolitischen Fokus stehen muss wie die Digitalisierung des Bildungsangebots und die Sicherung wohnortnaher Beschulung“, erklärt Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen (IHKN).
Quelle Pressemeldung von IHK Niedersachsen (IHKN)
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