Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, haben sich die Nominallöhne (Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen) der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 5,4% erhöht. Im Jahr 2023 lag die Steigerungsrate des Nominallohnindex bei 6,2%.
Die Entwicklung des Reallohnindex ist sowohl von der Entwicklung des Nominallohnindex als auch von der Entwicklung des Verbraucherpreisindex abhängig. Die durchschnittliche Preisveränderung in Niedersachsen im Jahr 2024 lag bei 2,1% im Vergleich zum Vorjahr. Durch den geringeren Zuwachs der Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr stiegen die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste, die Reallöhne, in Niedersachsen im Jahr 2024 deutlich um durchschnittlich 3,2%. Dies ist der stärkste Reallohnanstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Im Jahr 2023 lag diese Veränderungsrate bei 0,1%. 2022 gab es mit -4,5% noch die stärksten Reallohnverluste seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008.
Die Nominallohnentwicklung im 4. Quartal 2024 fällt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls positiv aus. Im Vergleich zum 4. Quartal 2023 erhöhten sich die Nominallöhne um 4,9%. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,4%. Die reale Lohnentwicklung war aufgrund der niedrigen Inflationsrate und des hohen Nominallohnindex in Niedersachsen im 4. Quartal 2024 um 2,4% angestiegen.
Pressemeldung von LSN
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