Karriere

Artland-Gymnasium startet mit der „Jugendberufsagentur“

Artland-Gymnasium startet mit der „Jugendberufsagentur“

Gebündelte Angebote von Arbeitsagentur, MaßArbeit und Schule sollen Berufsorientierung weiter verbessern

Die Berufsorientierung an Gymnasien hat in den vergangenen Jahren einen deutlich höheren Stellenwert bekommen. In der neuen „Jugendberufsagentur (JBA) in der Schule“ bieten ab sofort erstmals an einem Gymnasium im Osnabrücker Land die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Osnabrück und die Ausbildungslotsen der kommunalen Arbeitsvermittlung MaßArbeit gemeinsam mit den Lehrkräften der Schule Berufsorientierung für alle Jugendlichen an.

„Für uns ist diese Bündelung ein großer Gewinn“, so Schulleiter Stephan Keppler: „Neben der bewährten Studienberatung gibt es breite und abgestimmte Angebote für Jugendliche, die ihre Zukunft in anderen Karrierewegen sehen“.

„Mit der Jugendberufsagentur wollen wir Schülerinnen und Schüler noch besser im Übergang zwischen Schule und Beruf unterstützen und ihnen die bestmögliche Orientierung auf dem Weg in Ausbildung oder Studium geben“, skizzierte die Teamleiterin der MaßArbeit-Ausbildungslotsen, Kristina Steinhake.

In einer Arbeitsgruppe hatten sich die Beteiligten auf das künftige Arbeitsprogramm und die gemeinsamen Schnittstellen verständigt. Die intensive Studienberatung wird dabei nach wie vor ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Agentur für Arbeit sein, machten Ralf Michael, Teamleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Osnabrück, und Berufsberater Dirk Hillemeyer klar.

„Dabei setzen wir auf Bewährtes, wie den Hochschulinformationstag“, so Hillemeyer, der künftig die Aufgaben seines ausscheidenden Kollegen Dr. Andreas Reuschel in Quakenbrück übernimmt. Doch durch eine personelle Aufstockung sei es künftig auch möglich, noch stärker in die individuelle Beratung zu gehen oder den regulär im BIZ (Berufsinformationszentrum) Osnabrück stattfindenden Termin auch in der Schule vor Ort durchzuführen.

Die Ausbildungslotsen der MaßArbeit setzen vor allem dort an, wo Jugendliche noch sehr unschlüssig in ihrer Entscheidungsfindung sind oder schulische oder soziale Probleme haben. Die individuelle Beratung ist auch hier ein wesentliches Element, das auch Gespräche im Elternhaus oder die Hinzuziehung von weiteren Unterstützungsmaßnahmen, etwa im Fall von Schulmüdigkeit, beinhalten kann.

Auch bei Elternsprechtagen oder Infoabenden werden MaßArbeit und Arbeitsagentur bei Bedarf vor Ort sein. Darüber hinaus wird es regelmäßig gemeinsame Fallbesprechungen geben. „Wir etablieren mit der Jugendberufsagentur ein gutes System der Zusammenarbeit, das sich sicher in der praktischen Umsetzung kontinuierlich weiterentwickeln wird“, so die Einschätzung von Christiane Lauck, Beauftragte für Berufsorientierung am Artland-Gymnasium.

Claudia Kähler, Koordinatorin für Berufsorientierung, begrüßte vor allem auch die Möglichkeit, jederzeit bei Bedarf passgenau zugeschnittene Angebote aufzunehmen.

Quelle: Pressemeldung Landkreis Osnabrück

 

WEWRedakteur

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