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Handwerk agiert nachhaltig – Minister Lies wirbt für Berufsausbildung

Handwerk agiert nachhaltig – Minister Lies wirbt für Berufsausbildung

Oldenburg. Die Generation Klimaschutz steht an der Werkbank: Auf Einladung der Handwerkskammer Oldenburg hat Olaf Lies, als niedersächsischer Minister zuständig für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz das Berufsbildungszentrum der Kammer in Tweelbäke besucht. Im Gespräch mit Vertretern des regionalen Handwerks stand das Thema „Klimaschutz durch das Handwerk“ im Mittelpunkt.

Umweltminister Lies sieht das Handwerk als Macher der Klimawende. „Ob bei der Photovoltaikanlage auf dem Dach, der energieeffizienten Wärmepumpe im Keller oder dem Elektroauto vor der Tür: Handwerkerinnen und Handwerker tragen tagtäglich dazu bei, dass wir unsere Klimaziele erreichen. Zudem ist der nachhaltige Umgang mit Ressourcen schon immer tief im Handwerk verwurzelt – etwa wenn es darum geht, zu reparieren statt neu zu produzieren. Nicht nur die Betriebe, wir alle brauchen qualifizierte Fachkräfte.“

Laut Kammerpräsident Eckhard Stein müssen Transformationsprozesse in klimarelevanten Ausbildungsberufen beschleunigt werden. „Das Handwerk ist gut ausgelastet. Um alle Kundenwünsche zu realisieren, benötigen die Gewerke mehr Fachkräfte“, sagte er. Heiko Henke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, ergänzte: „Handwerklicher Nachwuchs kommt aus den eigenen Reihen. Um zukunftssicher zu qualifizieren, werden die dualen Ausbildungsberufe an die sich ändernden Anforderungen angepasst und attraktiver gestaltet. Eine besondere Rolle spielen dabei die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Digitalisierung.“

Holger Ukena, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ammerland, berichtete von hohen und steigenden Zahlen in den technischen Berufen. „Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) in den handwerklichen Bildungsstätten spielt für die Ausbildung eine wichtige Rolle. Hier werden alle Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch die Ausbildungsverordnung vorgeschrieben sind, vermittelt. Aufgabe der ÜLU ist es, für jeden Lehrling ein einheitliches Ausbildungsniveau sicherzustellen, das sich dem technischen Fortschritt anpasst“, so Ukena.

An einem konkreten Beispiel einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zeigte Volker Girschner, Obermeister der Innung für Kälte- und Klimatechnik Bremen-Oldenburg, dem Minister die Funktionsweise dieser Anlage. Weiterhin erklärte Girschner dem Minister, dass es noch andere hocheffiziente Wärmepumpen, wie die Wasser-Wasser-Wärmepumpe sowie die Erde-Wasser-Wärmepumpe gibt. Auch wies der Obermeister auf die Unterschiede der Wärmepumpen-Systeme (hocheffiziente Direktverdampfung und solebetriebene Systeme) und deren Einsatzbereiche hin.

Quelle Pressemeldung von  Handwerkskammer Oldenburg

WEWRedakteur

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