Foto: IHK/Hermann Pentermann
Sebastian Kotte wurde jetzt in der konstituierenden Sitzung des IHK-Regionalausschusses Region Osnabrück zum Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam Impulse für die Wirtschaftsregion Osnabrück zu setzen“, dankte Kotte, Vorstandssprecher der Spiekermann & CO Aktiengesellschaft in Osnabrück, den rund 40 anwesenden Ausschussmitgliedern, bei der Sitzung in der IHK in Osnabrück. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Jan-Felix Simon, Geschäftsführer der MÖLK Pressegrosso Vertriebs GmbH & Co. KG in Osnabrück, gewählt. Beide Wahlen erfolgten einstimmig.
Inhaltlich widmeten sich die Ausschussmitglieder aktuellen wirtschaftspolitischen Themen und Projekten in Stadt und Landkreis Osnabrück. Dazu berichteten Ingmar Bojes, Geschäftsführer der WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH, und Peter Vahrenkamp, Geschäftsführer der WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH. Beide machten klar: „In Europa können wir nur als gemeinsamer Wirtschaftsraum mit klarem Profil wettbewerbsfähig sein.“ Dazu gebe es verschiedene gemeinsame Projekte. „So haben wir vor kurzem gemeinsam das neue ‚Incubation-Format‘ für die Region Osnabrück auf den Weg gebracht, mit dem wir die Lust auf eine eigene Unternehmensgründung steigern und Gründungsideen für Start-ups in der Region schon im Anfangsstadium fördern wollen“, sagte Ingmar Bojes.
Peter Vahrenkamp nannte als weiteres Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit: „Mit dem interkommunalen Gewerbegebiet Niedersachsenpark und dem Hafen Wittlager Land haben wir schon Erfahrungen sammeln können, wollen künftig auch weitere neue interkommunale Ansätze erarbeiten.“
Der neue Ausschussvorsitzende Sebastian Kotte appellierte an Stadt und Landkreis Osnabrück, sich künftig für eine noch stärkere Zusammenarbeit einzusetzen.
Der Vortrag der Wirtschaftsförderer lieferte Impulse für die Erarbeitung der Regionalpolitischen Positionen 2024 – 2028, die die Ausschussmitglieder im Juni für die Region erarbeiten werden. Diese sollen Ende 2024 von der IHK-Vollversammlung beschlossen werden.
Im Regionalausschuss Region Osnabrück treffen sich dreimal im Jahr ehrenamtlich tätige Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Mitglieder tauschen sich mit Experten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft aus. Außerdem erarbeiten sie Positionen für die Vollversammlung der IHK.
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