Am 4. April feierte das Staatliche Baumanagement Region Nord-West Richtfest für eine neues Wachgebäude und eine neue Waffenkammer auf dem Flugplatz Wittmundhafen. Die beiden Baumaßnahmen sind Bestandteil der umfassenden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen auf dem Flugplatz, dessen rund 60 Jahre alte Infrastruktur den Anforderungen an den Flugbetrieb des Eurofighters nicht mehr gerecht wurde. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund acht Millionen Euro.
„Die neue Wache wird das zukünftige Gesicht des modernsten militärischen Flughafens Deutschlands sein“, sagte Cristina von Pozniak-Bierschenk, Leiterin des Staatlichen Baumanagements Region Nord-West. „So legen wir nicht nur großen Wert auf Funktionalität und die Sicherheit für die Beschäftigten, sondern auch auf eine ansprechende Gestaltung.“
„Mit dem gemeinsamen Richtfest für die beiden Neubauten stehen zwei weitere Baumaßnahmen auf dem Flugplatz Wittmundhafen vor der Fertigstellung“, betonte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Verteidigung, Siemtje Möller. „Der zügig fortschreitende Ausbau zu einer modernen und den zeitgemäßen Ansprüchen genügenden Liegenschaft wird aufgrund der exponierten Lage der beiden Gebäude im Bereich der Hauptzufahrt besonders eindrucksvoll sichtbar.“
Der Neubau des Wachgebäudes war erforderlich geworden, da das alte Gebäude sowohl in baulicher als auch in technischer Hinsicht nicht mehr zeitgemäß war. Ein Neubau hatte sich als wirtschaftlicher erwiesen als eine Sanierung. Um das neue Wachgebäude an der gleichen Stelle wie den – mittlerweile zurückgebauten – Vorgängerbau errichten zu können, musste das Staatliche Baumanagement Region Nord-West zunächst eine Interimswache errichten. Der Neubau der zentralen Waffenkammer ermöglicht die bedarfsgerechte Lagerung von spezifischem Material an nur einem Ort. Neben der Optimierung von logistischen Arbeitsabläufen werden hierdurch künftig auch die Kosten für Bewachung und Sicherung deutlich reduziert.
Die beiden Gebäude sollen im Frühjahr 2025 fertiggestellt sein. Derzeit liegen die Arbeiten im Zeit- und Kostenrahmen. Ein Großteil der Bauarbeiten wird von Firmen aus der Region umgesetzt.
Das Staatliche Baumanagement Region Nord-West führt als eines von sieben staatlichen Bauämtern in Niedersachsen die Baumaßnahmen des Landes und des Bundes durch. Mit rund 320 Beschäftigten betreuen wir fast 5.000 Bauwerke im westlichen Niedersachsen – von den Regionen Grafschaft Bad Bentheim und Osnabrück im Süden bis an die Nordsee.
Pressemeldung von Nds. Landesamt für Bau und Liegenschaften
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