Schließung weißer Flecken im Landkreis Vechta

Schließung weißer Flecken im Landkreis Vechta

Der Landkreis Vechta erhält vom Land Niedersachsen 4,75 Millionen Euro, um 2.500 private Adressen gigabitfähig zu machen. Den entsprechenden Förderbescheid hat Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann heute in einer digitalen Veranstaltung an den Landkreis Vechta übergeben.

„Nicht erst die Corona-Pandemie zeigt uns, wie wichtig der Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Versorgung der Menschen und der Wirtschaft mit schnellem Internet ist. Ich freue mich, dass der Landkreis Vechta mit dem Anschluss von 2.500 privaten Haushalten an das gigabitfähige Internet in die Zukunft und in die Lebensqualität für die Menschen vor Ort investiert“, sagt Althusmann.

„Ich freue mich, dass der Minister dem Landkreis Vechta heute persönlich den Förderbescheid für die 2. Ausbaustufe übergeben hat. Das Land beteiligt sich damit am größten Infrastrukturprojekt der Landkreisgeschichte. Für unseren Standort ist der Breitbandausbau die Zukunftsfrage schlechthin, nicht nur mit Blick auf unsere Firmen und Bildungseinrichtungen. Ich hoffe, dass wir auch bei weiteren Ausbauprojekten auf die Unterstützung des Landes setzen können“, sagt Herbert Winkel, Landrat des Landkreises Vechta.

Der Landkreis Vechta hat die Fördermöglichkeit von Bund und Land zum Ausbau der weißen Flecken in Anspruch genommen. Mit dem aktuellen Ausbauprojekt werden insgesamt 2.500 private Adressen im Landkreis mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgt. Nach dem Ausbauvorhaben steigt die Versorgung mit gigabitfähigen Anschlüssen im Landkreis von 45 Prozent auf 75 Prozent, insgesamt 94 Prozent der Adressen werden dann mit über 30 Mbit/s versorgt sein. Der Ausbau soll voraussichtlich Mitte des Jahres 2023 abgeschlossen sein.

Hintergrund:

Ziel der niedersächsischen Förderung nach der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Ausbaus von Gigabitnetzen in Niedersachsen (RL Giganetzausbau NI)“ ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus, um ein nachhaltiges zukunfts- und hochleistungsfähiges Gigabitnetz in unterversorgten Gebieten Niedersachsens aufzubauen, die derzeit nicht durch ein Next Generation Access (NGA)-Netz versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren voraussichtlich auch kein solches errichtet wird (sog. weiße NGA-Flecken).

Quelle Pressemeldung von  Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

 

WEWRedakteur

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