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Universität Oldenburg erhält zwei Millionen Euro für weitere energetische Sanierung

Die Universität Oldenburg lässt im kommenden Jahr eines ihrer ältesten Gebäude energetisch sanieren. Die Gebäudehülle des an der Ammerländer Heerstraße gelegenen viergeschossigen Gebäudes A 10 wird auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, um insbesondere den Energieverbrauch zu reduzieren. Die Maßnahme beinhaltet eine neue Dämmung, neue Fenster mit Dreifachverglasung sowie eine Photovoltaikanlage. Das aus dem Jahr 1966 stammende Gebäude wurde zuletzt im Jahr 1980 saniert. Die NBank des Landes Niedersachsen übernimmt etwa die Hälfte der Kosten in Höhe von rund vier Millionen Euro. Die Förderung stammt zu zwei Dritteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und zu einem Drittel aus Mitteln des Landes. Die restliche Summe trägt die Universität selbst.

„Wir gehen davon aus, dass durch die Sanierung der Verbrauch fossiler Energieträger in dem Gebäude um mehr als die Hälfte sinken wird, der CO2-Ausstoß sogar um fast 60 Prozent“, so Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen der Universität. „Die Photovoltaikanlage wird eine Kapazität von rund 58.000 Kilowattstunden haben. Den erzeugten Strom wollen wir wie bei den bereits bestehenden Anlagen als Universität vollständig selbst nutzen“, so Stahlmann weiter.

Bei der Maßnahme geht es auch darum, das charakteristische Erscheinungsbild des Altbaus zu bewahren. Deshalb soll eine neue gedämmte Klinkerfassade im Stil des Bestandes direkt vor der bestehenden Fassade entstehen.

Die energetische Sanierung von Gebäuden und die Versorgung durch regenerative Energie sind zwei wichtige Bausteine der Universität auf ihrem Weg, bis 2030 klimaneutral zu sein. Mit Hilfe der Förderung können jetzt auch Photovoltaikelemente an der Fassade umgesetzt werden. Inzwischen erzeugt die Universität mit ihren Photovoltaikanlagen rund eine Million Kilowattstunden klimaneutralen Strom pro Jahr.

Pressemeldung von  Universität Oldenburg

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