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Versicherung und Finanzen

IHK: Steuerpläne des Bundes unzureichend – Unternehmen verunsichert

IHK: Steuerpläne des Bundes unzureichend – Unternehmen verunsichert

Oldenburg.  „Ein Gesetz, das seinem Namen kaum gerecht werden wird.“ So bezeichnet Ralf Terheyden, Vorsitzender des Finanz- und Steuerausschusses der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) das geplante Wachstumschancengesetz der Bundesregierung. Es liegt nach Bundestag, Bundesrat und Vermittlungsausschuss jetzt wieder beim Bundesrat. „Dabei sollte es ein Gesetz werden, das darauf abzielt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern.“

„Die Unternehmen sind verunsichert, denn sie haben jetzt, Mitte März, noch nicht einmal Klarheit überdie endgültige Entlastungssumme“, so Terheyden. „Entweder gibt es gar keine Entlastung oder der Bundesrat stimmt einer reduzierten Entlastung von drei Milliarden Euro zu – und das sind weniger als die Hälfte der ursprünglich geplanten sieben Milliarden Euro. Das würde nicht einmal die Mehrbelastung durch die Inflation auffangen!“, rechnet Terheyden vor.

Dem Finanz- und Steuerausschuss reicht das nicht. Er fordert eine Unternehmenssteuerreform. „Die letzte Unternehmenssteuerreform liegt 15 Jahre zurück. Mit 30 Prozent liegt die nominale Steuerbelastung für deutsche Firmen deutlich über der durchschnittlichen Belastung von rund 25 Prozent in anderen Industriestaaten“, erklärt dessen Vorsitzender Terheyden.

Für Interessierte bietet die IHK am 15. April ein Webinar zum Wachstumschancengesetz an, bei dem Diplom-Finanzwirt und M.A. (Taxation) Daniel Denker einen umfassenden Überblick geben wird.

Anmeldung zum Webinar: veranstaltung.ihk-oldenburg.de/daswachstumschancengesetz

Pressemeldung von  IHK Oldenburg

Weser-Ems-Wirtschaft

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