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Energiewirtschaft

Energieverbrauch der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe in Niedersachsen 2023 um 10% zurückgegangen

Die niedersächsischen Betriebe im Bereich des Verarbeitenden Gewerbes, des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden verbrauchten 2023 rund 327.993 Terajoule (TJ) Energie. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, war das der niedrigste Stand seit dem Berichtsjahr 2006 und ein Rückgang wie schon im Jahr 2022, als der Verbrauch bereits um 7,4% gegenüber 2021 gesunken war.

Bundesweit sank der Energieverbrauch in der Industrie 2023 um 7,8% im Vergleich zum Vorjahr auf 3.282 Petajoule. Der Anteil Niedersachsens am bundesweiten Verbrauch betrug 10,0%. Der Rückgang des Energieverbrauchs war in Niedersachsen eng verbunden mit einer sinkenden Produktion im Jahr 2023.

Der wichtigste Energieträger der niedersächsischen Industrie war das Erdgas (36,8%), gefolgt von der fossilen Energieträgergruppe „Kohlen, Mineralölprodukte und Prozessgase“, die einen Anteil von 34,4% hatte. Strom (21,8%) und erneuerbare Energieträger mit einem Anteil von nur 2,4% folgten auf den weiteren Plätzen. Dahinter lagen Fernwärme und sonstige Energieträger, jeweils mit 2,3% Anteil.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden bedeutende absolute Rückgänge bei wichtigen Energieträgern wie Kohlen (-18,6%), Mineralölprodukten (-20,7%), Strom (-9,0%) und Erdgas (-5,1%) ermittelt.

Die höchsten Energieverbräuche lagen im Jahr 2023 in absteigender Bedeutung in den Wirtschaftsbereichen „Metallerzeugung und -bearbeitung“, „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“, „Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln“, „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ und „Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus“. Zusammen verbrauchten sie 251.900 TJ (76,8%). Das ist ein Minus dieser Bereiche von 10,4% im Vergleich zum Vorjahr.

Pressemeldung von  LSN

Weser-Ems-Wirtschaft

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