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Überregional

Auftragseingänge im Januar 2020:

Auftragseingänge im Januar 2020: Nachfrage sank im Vergleich zum Vorjahr um 5%

Die niedersächsische Industrie startete mit deutlichen Einbußen bei den Auftragseingängen ins neue Jahr. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitteilt, gingen die Bestellungen im Januar 2020 im Vergleich zum Januar des Jahres 2019 um 5% zurück.

Die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten im Inland sank um 12%. Die Auslandsbestellungen legten dagegen um 1% zu. Die Auftragseingänge für Investitionsgüter erzielten ein Minus von 6%, die Nachfrage nach Vorleistungsgütern fiel um 5%.

In den umsatzstarken niedersächsischen Industriebranchen verlief die Entwicklung im Januar 2020 überwiegend rückläufig. Weniger Auftragseingänge verbuchte der Maschinenbau (-21%), die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-15%), die Herstellung von Metallerzeugnissen (-13%), die Metallerzeugung und bearbeitung (-8%) und die chemische Industrie (-2%).

Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen konnte dagegen, getragen von Auslandsbestellungen, im Vergleich zum Januar 2019 ein kräftiges Auftragsplus (+17%) verzeichnen.

Methodische Hinweise:

Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente.

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen).

Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse. Revidierte vorläufige Ergebnisse in wirtschaftssystematisch tieferer Gliederung enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht E I 1.

Quelle: Pressemeldung Landesamt für Statistik Niedersachsen

 

WEWRedakteur

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