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Wirtschaftsstandort Osnabrück

Regionale Konjunktur nur leicht erholt: IHK und Creditreform veröffentlichen erstmals gemeinsam Konjunktur- und Risikoindikatoren

Regionale Konjunktur nur leicht erholt: IHK und Creditreform veröffentlichen erstmals gemeinsam Konjunktur- und Risikoindikatoren

Die Konjunktur in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim erholt sich zur Jahresmitte 2020 nur leicht und wird weiter stark von den Auswirkungen der COVID19-Pandemie beeinflusst. Das Insolvenzrisiko der Unternehmen steigt in Folge des wirtschaftlichen Einbruchs stark an und wird zu einer Bedrohung für viele Betriebe. Diese Kernergebnisse ihrer aktuellen Konjunkturuntersuchungen stellten die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und Creditreform erstmals gemeinsam vor.

„Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind Creditreform und IHK eine neue Kooperation eingegangen, um die Auswirkungen bestmöglich analysieren zu können“, erläuterten IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf und Armin Trojahn, Mitglied der Geschäftsführung von Creditreform Osnabrück/Nordhorn Unger KG.

Der IHK-Konjunkturklimaindex, der Lage und Erwartungen der Unternehmen zusammenfasst, verbessert sich nach dem beispiellosen Einbruch im März/April 2020 zwar leicht, liegt mit 76 Zählern aber weiter deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Sowohl die Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen werden weiter mehrheitlich negativ beurteilt. Per Saldo geben 13 % der Unternehmen an, dass ihre aktuelle Lage schlecht ist (Vorquartal: 25 %). Die Geschäftserwartungen fallen bei jedem zweiten Unternehmen negativ aus (Vorquartal: 76 %). Lediglich 14 % der Unternehmen rechnen mit besseren Geschäften (Vorquartal: 6 %).

„Die Ergebnisse deuten an, dass wir den Tiefpunkt erreicht haben. Sie zeigen aber auch, dass wir uns trotz der Lockerungen weiterhin in einem tiefen konjunkturellen Tal befinden“, kommentierte Graf die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturbefragung unter mehr als 600 regionalen Unternehmen.

46 % der regionalen Unternehmen gehen nach der IHK-Erhebung davon aus, dass der Umsatzrückgang im aktuellen Jahr 10 % und mehr beträgt. Lediglich 15 % der Unternehmen sind demnach nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Die IHK-Zahlen zeigen zudem, dass Einstellungsabsichten, Investitionsbereitschaft und Exportpläne der Unternehmen nach wie vor verhalten sind.

Der massive Konjunktureinbruch hat laut Creditreform die Zahl der Insolvenzen auf Bundesebene bisher noch nicht nach oben getrieben. In der Region sei allerdings eine deutliche Zunahme der Insolvenzen zu verzeichnen (Jan-Mai 2019: 72 / Jan-Mai 2020: 106 Insolvenzen). Dabei stechen hier Unternehmen aus dem Bereich Gastronomie, Einzelhandel sowie Verkehr und Lagerei hervor.

Die meisten dieser von Insolvenz betroffenen Firmen hatten allerdings schon vor Corona eine sehr angespannte Bonität. Trotz des Anstiegs sei die Situation noch nicht bedrohlich. Dies zeigt die regionale Risikoanalyse von Creditreform auf der Basis von registrierten Zahlungsausfällen. Danach konnten 327 Unternehmen im ersten Halbjahr ihren Zahlungen nicht mehr nachkommen und gelten als faktisch insolvent oder akut insolvenzgefährdet. Der hieraus berechnete Creditreform Risiko Indikator (CRI) liegt mit einem Wert von 1,17 derzeit noch unter dem bundesweiten Durchschnitt (1,32).

Die gefährdeten Firmen haben nur ein kurzes Zeitfenster, um sich zu stabilisieren. Andernfalls müssten viele von diesen nach der bis September befristeten Aussetzung der Insolvenzantragspflicht zum Amtsgericht gehen und Insolvenz anmelden. Mit Blick hierauf sagt Trojahn: „Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht verstellt den Blick auf die tatsächliche Lage der Unternehmen – daher ist es gerade jetzt wichtig, sich aktiv um seine Geschäftspartner zu kümmern und die Situation von Kunden und Lieferanten im Blick zu haben.“

Sowohl IHK als auch Creditreform gehen davon aus, dass sich die Konjunktur nicht rasch erholen wird. „39 Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass sich die Geschäfte erst im Laufe des kommenden Jahres normalisieren werden“, so Graf. Trojahn ergänzt: „Die Hoffnungen, dass wir rasch einen Zustand wie vor der Krise erreichen scheinen sich nicht zu erfüllen.“ Wichtig sei, dass die Überbrückungshilfen des Bundes schnell bei den Unternehmen ankämen, die diese dringend benötigten. Parallel sollten auch die strukturellen Hilfen der Konjunkturpakete schnell umgesetzt und etwaige Engpässe, beispielsweise bei Genehmigungsprozessen, beseitigt werden.

Daten zum Regionen-Risiko-Check der Creditreform können hier heruntergeladen werden: www.creditreform.de/osnabrueck/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/der-regionencheck

Quelle: Pressemeldung Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim

 

WEWRedakteur

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