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Der Beirat Ammerland der Oldenburgischen IHK hat sich auf seiner letzten Sitzung mit der künftigen medizinischen Versorgung in der Region befasst und dabei auch die Zukunft der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) in Blick genommen. Die UMO nimmt eine führende Rolle in der medizinischen Versorgung im gesamten Oldenburger Land ein.
„Das muss so bleiben. Darum appellieren wir dringend an die Niedersächsische Landesregierung in Hannover, mit dem kommenden Haushalt 2025 eine klare finanzielle Zukunftsperspektive für die UMO zu schaffen“, so Wiebke Rohde, Vorsitzende des Beirates. „Das Land muss sich endlich mit Taten zu seinem dritten universitätsmedizinischen Standort bekennen: wir brauchen in der Region die finanzielle Unterstützung für den Aufbau der dringend benötigten Infrastruktur an Forschungs- und Lehrgebäuden. Und wir fordern den von der Politik im Koalitionsvertrag versprochenen Aufwuchs auf 200 Studienplätze.“
Der Beirat Ammerland stellt fest: Die Universitätsmedizin Oldenburg mit den Kooperationskrankenhäusern ist für die Region ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Für die Zukunft sichert sie die regionale medizinische Versorgung und die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte. Das ist für den gesamten Nordwesten ein erheblicher Standortvorteil.
Wiebke Rohde weiter: „Fehlt eine konsequente und langfristig gesicherte Unterstützung sind bereits geschaffene Strukturen gefährdet.“ Neuberufene und Professorinnen der UMO drohten aus der Region abzuwandern, wenn nicht klar sei, wie sich der Standort weiterentwickele. „Das Wegbrechen der medizinischen Versorgung hätte weitreichende Auswirkungen auf Lebensentscheidungen, Wirtschaftskraft, Fachkräftebedarf und Demografie unserer Region zur Folge“.
Die Wirtschaftsvertreter/innen des IHK-Beirates Ammerland erinnern an die aktuelle Online-Unterschriftensammlung „Ärztinnen und Ärzte fallen nicht vom Himmel – Mehr Studienplätze schaffen!“. Sie bitten noch bis zum 18. Juni 2024 um breite Unterstützung aus der Region: uol.de/bestemedizin. Die Unterschriftenliste wird am 19. Juni in Hannover der Landesregierung übergeben.
Pressemitteilung von: IHK Oldenburg
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