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Luft in Niedersachsens Städten immer besser

– Umweltminister Olaf Lies: „Es war völlig richtig, nicht auf die Keule Fahrverbote zu setzen“ –

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies reagiert mit größter Zufriedenheit auf die aktuellen Messergebnisse des Staatlichen Gewerbeaussichtsamtes Hildesheim zur Belastung der Luft in Niedersachsens Städten mit Stickstoffdioxid (NO2). „Die Luft in den Städten ist so gut wie schon seit Jahren nicht mehr“, freut sich Lies.

Nur noch für zwei Straßen – der Friedrich-Ebert-Straße in Hannover (43 µg/m³) und dem Neuen Graben in Osnabrück (44 µg/m³) – wurden an fahrbahnnahen Messeinrichtungen Konzentrationen von mehr als 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel festgestellt.

Im Jahr 2015 war dies noch für insgesamt sieben Straßen in Osnabrück, Oldenburg und Hannover der Fall.

Besonders erfreulich: „An den für die Beurteilung der Einhaltung des Jahresgrenzwertes relevanten Punkten – vor den Gebäudefassaden – ist die Belastung für die Menschen noch einmal deutlich geringer.“

Und die Zukunft wird voraussichtlich ähnlich erfreulich aussehen, haben die Experten des Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim prognostiziert: „Die bisherigen Messungen an den Baufluchtlinien im Abstand von 0,5 Meter lassen erwarten, dass im Jahr 2020 – gegebenenfalls noch mit einer Ausnahme in Osnabrück – in Niedersachsen die Wohnbevölkerung in keinem Straßenabschnitt Jahresbelastungen oberhalb des NO2-Jahresmittelgrenzwertes von 40 µg/m³ ausgesetzt sein wird“.

Für Umweltminister Olaf Lies steht fest: „Es war völlig richtig, mit einem Bündel von Maßnahmen zu reagieren statt auf die Keule Fahrverbote in den Innenstädten zu setzen. Eine bessere Luftqualität lässt sich auch ohne Verbote erreichen“.

 

Quelle: Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

 

WEWRedakteur

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