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Wirtschaftsstandort Stadt Oldenburg

Forderung an Landesregierung: Universitäts-Medizin vollwertig ausbauen

Forderung an Landesregierung: Universitäts-Medizin vollwertig ausbauen

Oldenburg. Oldenburg muss zum vollwertigen universitätsmedizinischen Standort ausgebaut und entsprechend vom Land finanziert werden. Das fordern die Arbeitsgemeinschaft der Landkreise und kreisfreien Städte in Weser-Ems, Stadt Oldenburg, sieben Wirtschaftsorganisationen der Region und Niedersächsischer LandFrauenverband sowie der Verein Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest in einer am 29. September veröffentlichten, gemeinsamen „Oldenburger Erklärung“.

Darin heißt es: „Erforderlich ist ein zügiger Abschluss des mit dem Land abgestimmten Ausbaus auf 200 Studierende.“ Der Ausbau der Universitätsmedizin Oldenburg müsse mit hoher Priorität auf der politischen Agenda der kommenden Legislaturperiode stehen.

Die Unterzeichner werden konkret: Benötigt werde „eine kontinuierliche Erhöhung der jährlichen Landeszuweisung von jetzt 36,1 auf 61,7 Millionen Euro bis 2028. Hinzu kommen müssten rund 66 Millionen Euro für ein bisher fehlendes Lehrgebäude. Summen, die spätestens im Haushaltsjahr 2024 verankert werden müssten.

Landrat Matthias Groote erklärt für die Arbeitsgemeinschaft der Landkreise und kreisfreien Städte in Weser-Ems: „Die Sicherung der Gesundheitsversorgung des nordwestdeutschen Raums ist eine der zentralen gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen. Sie erfordert eine schnellstmögliche und nachhaltige Lösung. Jetzt heißt es, die Universitätsmedizin Oldenburg durch kluge Investitionen auszubauen und abzusichern. Eine kontinuierliche Steigerung des Studienplatzangebotes ist erforderlich. Jetzt muss die Saat gesät werden, damit wir in der kommenden Dekade die Ernte einfahren können“.

Jan Müller, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, sagt aus Sicht der Wirtschaft: „Wir fordern das Land auf, seine Zusagen einzuhalten. Die künftige Landesregierung ist in der Pflicht, die Universitätsmedizin durch den Ausbau der Studienplätze für 200 Studierende weiterzuentwickeln. Denn dies ist unverzichtbar für die medizinische Versorgung der Region. Und damit auch ein Standortfaktor für die Wirtschaft“.

Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät Medizin und Gesundheitswissenschaften: „In den letzten zehn Jahren hat der Standort Oldenburg sein Versprechen einer innovativen Ausbildung hochqualifizierter Ärztinnen und Ärzte für die Region durch den erfolgreichen Aufbau einer Universitätsmedizin eingelöst. Nun ist es am Land, nicht nur weiter zu fordern, sondern auch zu fördern“.

Hinter der „Oldenburger Erklärung“ stehen:

•Arbeitgeberverband Oldenburg

•Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade e. V.

•Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest e. V.

•Handwerkskammer Oldenburg

Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg

•Landwirtschaftskammer Niedersachsen

•Niedersächsischer LandFrauenverband Weser-Ems e. V.

•Oldenburgische Industrie- und Handelskammer

•Stadt Oldenburg

•Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg – Der kleine Kreis e. V.

Pressemeldung von  IHK Oldenburg

WEWRedakteur

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