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Ab heute können niedersächsische Unternehmen und Selbstständige, die wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine unter besonders hohen Energiekostensteigerungen leiden, Wirtschaftshilfen bei der NBank beantragen – diesmal unter verbesserten Voraussetzungen.
Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Die konstant hohen Energiekosten bereiten der niedersächsischen Wirtschaft weiterhin Schwierigkeiten. Mit der Neuauflage der Wirtschaftshilfen und der Weiterentwicklung der Antragsvoraussetzungen stellen wir sicher, dass niedersächsische Unternehmen, die extrem unter den Energiekostensteigerungen leiden, nicht in existenzielle Schwierigkeiten geraten.“
Gegenüber dem ersten Durchlauf der Wirtschaftshilfen für das Jahr 2022 gibt es nun folgende Änderungen, um passgenau zu unterstützen:
Leistungsgrundlage
Der Ausgabenanstieg für Energie von Januar bis Juni 2023 geht über die Verdopplung der Ausgaben im Vorjahreszeitraum hinaus. Bis zu 80 Prozent der Ausgaben, die über diese Verdoppelung hinausgehen, können über den Hilfsfonds erstattet werden. Mit Blick auf die Bagatellgrenze von 2.000 Euro ist die Erstattungssumme dementsprechend mindestens 1.600 Euro.
Lies: „Durch den erleichterten Zugang, der gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Mittelstand und Handwerk erarbeitet wurde, greifen wir besonders hart getroffenen Unternehmen unter die Arme, damit sie sich bald den weiteren Herausforderungen wie Innovation, Transformation oder Digitalisierung widmen können. Unsere Aufgabe ist es, zielgenau anzusetzen und die niedersächsischen Unternehmen da zu unterstützen, wo sie vor besonderen Herausforderungen stehen. Dafür steht ein Budget von bis zu 200 Millionen Euro zur Verfügung, das von Bund und Land gemeinsam finanziert wird.“
Die Wirtschaftshilfen können vom heutigen 16. August bis einschließlich 30. Oktober beantragt werden.
Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank: „Auf der Website der NBank können Unternehmen über einen Fördercheck schnell und einfach prüfen, ob die grundsätzlichen Förderbedingungen erfüllt sind. Darüber hinaus stellen wir einen ausführlichen Katalog mit Antworten auf häufige Fragen bereit und stehen mit unserer Förderberatung zur Verfügung.“
Pressemeldung von Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
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