Azubis in der Region sind mit dualer Ausbildung hochzufrieden IHK veröffentlicht Ergebnisse der Azubi-Zufriedenheitsumfrage

Azubis in der Region sind mit dualer Ausbildung hochzufrieden IHK veröffentlicht Ergebnisse der Azubi-Zufriedenheitsumfrage

Azubis in der Region sind mit dualer Ausbildung hochzufrieden – IHK veröffentlicht Ergebnisse der Azubi-Zufriedenheitsumfrage   

„Die duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell. 82 % der Auszubildenden im IHK-Bezirk würden sich wieder für ihren Ausbildungsberuf entscheiden. Auch die Übernahmechancen in den regionalen Unternehmen sind top. 80 % der Auszubildenden haben ein Übernahmeangebot vom Betrieb erhalten, 75 % von diesen nehmen es auch an. Somit bietet der Start in das Berufsleben mit einer Ausbildung gute Zukunftsaussichten.“ So fasst Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, die regionalen Kernergebnisse der niedersächsischen Azubi-Zufriedenheitsumfrage zusammen. An der aktuellen Umfrage der IHK Niedersachsen (IHKN) beteiligten sich landesweit knapp 1.500 Auszubildende im letzten Ausbildungsjahr. Aus dem IHK-Bezirk nahmen fast 400 Auszubildende teil.
Die jungen Berufstätigen sind wie in den Vorjahren mit ihrer Ausbildung insgesamt zufrieden. Sie vergeben im Durchschnitt die Note 2,5 (Niedersachsen: 2,5). Wie auch in den Vorjahren ist zu erkennen, dass ein höherer Schulabschluss zu einer besseren Bewertung führt. Während Abiturienten den von ihnen gewählten Weg in den Beruf mit einer Note 2,4 bewerten, vergeben ehemalige Hauptschüler im Durchschnitt eine 2,7. Zu den Faktoren, die die Zufriedenheit erhöhen, zählen bei der überwiegenden Mehrheit der Jugendlichen die Übernahme „echter“ Arbeit, ein gutes Betriebsklima und verlässliche Arbeitszeiten.

„Nach dem Schulabschluss haben Jugendliche vielfältige Möglichkeiten in die Berufswelt zu starten. Allein bei unseren regionalen IHK-Ausbildungsbetrieben können rund 140 verschiedene Ausbildungsberufe erlernt werden. Bei einem so großen Angebot ist Unterstützung besonders wichtig. Für 57 % der befragten Auszubildenden (Niedersachsen: 59 %) sind Eltern und Familienangehörige die wichtigsten Impulsgeber bei der Wahl des passenden Ausbildungsberufs. Sie sind Vorbilder für ihre Kinder und müssen daher an der Berufsorientierung beteiligt werden“, erläutert Graf. Weitere wichtige Informationsmittel bei der Entscheidung für einen Ausbildungsberuf sind bei Jugendlichen auch Praktika (regional: 48 %, Niedersachsen: 44 %) und Online-Tools (regional: 42 %, Niedersachsen: 41 %).

Die junge Zielgruppe ist gut über die sozialen Medien erreichbar. Besonders beliebt sind Instagram (regional: 84 %, Niedersachsen: 79 %), YouTube (regional: 63 %, Niedersachsen: 61 Prozent) und Snapchat (regional: 46 %, Niedersachsen: 46 %). „Daher sprechen wir Jugendliche genau auf den Kanälen an, die sie tagtäglich nutzen. Mit unserer landesweiten Social-Media-Kampagne ‚Moin Future‘ werben wir dort für die duale Ausbildung und zeigen dem potenziellen Fachkräftenachwuchs, welche Chancen und Perspektiven eine Ausbildung bietet“, so Graf.

Pressemeldung von  Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim