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Produzierendes Gewerbe

Dritte Verhandlung endet ohne Ergebnis

In der dritten Verhandlung der Tarifrunde für die nordwestdeutsche Stahlindustrie gingen beide Tarifpartner nach 5 Stunden ohne Ergebnis auseinander.

Die Arbeitgeber hatten zu Beginn ihr Angebot, das sie in der zweiten Verhandlung gemacht haben, nachgebessert. Dieses sah eine Entgelterhöhung zum 01. Januar 2026 bis zum 31. Januar 2027 um 1,2 Prozentpunkte vor. Für die Monate Oktober bis Dezember 2025 sollte es nichts geben.

Nach internen Beratungen dieses Angebotes hat die IG Metall den Arbeitgebern einen Lösungsvorschlag gemacht, der folgende Komponenten enthält:

  1. Für die Monate Oktober bis Dezember 2025 erhalten die Beschäftigten einen Pauschalbetrag von 300 Euro. Dieser kann je nach wirtschaftlicher Situation eines Betriebes auf 450 Euro steigen oder auf 0 Euro abgesenkt werden. Mitglieder der IG Metall erhalten aber auf jeden Fall mindestens 150 Euro.
  2. Ab 01. Januar 2026 steigen die Entgelte bis zum 30. September 2026 um 2 Prozent.

Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Nachdem die Arbeitgeber mit ihrem Angebot weiterhin weit weg von einer Reallohnsicherung waren, haben wir einen Vorschlag unterbreitet, wie wir innerhalb der Friedenspflicht noch zu einem fairen Ergebnis kommen können. Dieser Vorschlag wurde von der anderen Seite zurückgewiesen. Aufgrund der großen Unterschiedlichkeit der beiden Lösungsvorschläge wurde die Verhandlung nach fünf Stunden unterbrochen. Wir stehen bis zum Ende der Friedenspflicht jederzeit für weitere Gespräche bereit.“

Pressemeldung von  IG Metall

Weser-Ems-Wirtschaft

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