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Heute bereits an Übermorgen denken – so bauen Sie barrierefrei fürs Alter

Heute bereits an Übermorgen denken – so bauen Sie barrierefrei fürs Alter

Die Planung eines Eigenheims kostet sehr viel Zeit und doch vergessen leider immer noch zu viele Bauherren an die Zeit danach zu denken. Die Zeit, die nach Arbeit und Familie kommt, nämlich die Zeit beginnend mit dem Rentenalter. Schnell wird dann aus dem liebevollen Eigenheim für junge Familien ein Haus voller Barrieren für Senioren. Denken Sie daher heute bereits an übermorgen! Und so bauen Sie barrierefrei fürs Alter.

Barrierefrei bauen – damit Sie nicht im Alter büßen müssen

Zur Haustür geht es über eine äußerst geschmackvoll hochgezogene Treppe, das Badezimmer ist aufgrund der zahlreichen multifunktionalen Platzwunder ein echter Hingucker und die doch eher schmal gehaltenen Türen versprühen ein Hauch von romantischer Nostalgie. Alles das, was Ihnen heute noch so toll gefallen mag, könnte Ihnen schon morgen wegen eines gebrochenen Beins, Ihren Alltag zu einer wahren Herausforderung werden lassen. Und früher oder später im gesetzten Alter, werden aus den einstiegen Herausforderungen einiger Wochen äußerst belastende Hindernisse Ihres täglichen Lebens.

Und so funktioniert barrierefreies Bauen fürs Alter

DIN 18040-2 bildet für Barrierefreiheit die gesetzliche Planungsgrundlage und ist für Sie als Bauherren die wegweisende Hilfestellung zur Orientierung. Beispielsweise planen Sie dann bei jeder Ihren Türen vorausschauend eineinhalb Meter mal eineinhalb Meter dahinter und davor ein. In Zeiten Ihrer Familienplanung garantiert Ihnen dass ausreichend Platz zum Rangieren mit dem Kinderwagen und später für einen eventuellen Rollstuhl. Für die nötige Mobilität werden Flure/Dielen/Korridore in einer Mindestbreite von 120 Zentimetern gebaut und bei Türen sollte die Breite 90 Zentimeter nicht unterschreiten.

Barrierefreiheit bedeutet nicht gleich Bungalow

Sicherlich gelten Treppen in der Allgemeinheit als Barrieren, aber in der Realität sieht das etwas anders aus. Denn wer sein Eigenheim auch für sein Seniorenalter mit entwirft und baut, muss nicht zwingend auf einen Bungalow zurückgreifen. Dank der Treppenlifte von Handicare ist es problemlos möglich, sein Haus barrierefrei auch über mehrere Etagen hinweg zu bauen. Als renommiertes Fachunternehmen führt Handicare Sie natürlich transparent durch die meist automatisch aufkommende Frage: Was kostet ein Treppenlift?

Terrassenübergange, Hausschwellen und Treppenabsätze

Der Bungalow, wie weiter oben bereits erwähnt, stellt selbstverständlich den Stil von Haus dar, der den meisten Menschen beim Gedanken an barrierefreies Bauen unmittelbar als Erstes durch den Kopf geht. Bungalows werden in der Regel ohne Treppenabsätze, ohne erhabene Übergänge und ohne Tür- oder Hausschwellen gebaut. Jener Baustil ist jedoch nicht von allen Bauherren unbedingt gerne gesehen bzw. genommen. Aus diesem Grund können Sie durchaus ganz normal auch versetzte Übergänge und Ähnliches mit einplanen oder integrieren, denn hier kann hervorragend mit Rampen gearbeitet werden. Empfehlenswert ist es allerdings, im Bereich aller Türen und deren Übertritt in einen anderen Raum auf Erhebungen jeglicher Art zu verzichten. Übrigens kann Ihnen das auch in jungen Jahren schon die eine oder andere Stolperfalle ersparen.

Das Haus einfach bedient dank besonderer Technik

Im Rahmen Ihrer barrierefreien Hausbau Planung ist Ihnen darüber hinaus auch unbedingt die Nutzung von moderner Haustechnik ans Herz zu legen. Mit den passenden elektronischen Technik Installationen können Sie Ihr Eigenheim auf besonders smarte und komfortable Weise bedienen. Zwar gehören elektrische Rollläden inzwischen schon beinahe zur Standardausrüstung, darf aber im Bereich der Barrierefreiheit eines Hauses auf keinen Fall fehlen. Gleichermaßen hilfreich sind automatisierte Türöffner und Sprachsteuerung unter anderem für Leucht- und Lichtquellen, Heizelemente und diverse elektronische Gerätschaften.

Türgriffe, Lichtschalter und Co.

Da in einem betagten Alter häufig leider auch ein Rollstuhl nicht mehr verzichtbar ist, ist es wichtig, dass die Höhe von Lichtschaltern, Türgriffen, Handläufen und weiterem beim Hausbau genau bedacht wird. Denken Sie daran, dass sämtliche Bedienelemente dieser Art unbedingt ebenfalls von einem Rollstuhlfahrer bequem erreicht werden können. Die optimale Höhe beträgt bei Schaltern, Handläufen und Griffen 85 Zentimeter und 50 Zentimeter beträgt der seitliche Mindestwandabstand.

Das barrierefreie Badezimmer

Ein Badezimmer kann für Kinder, Menschen mit Beeinträchtigung und Senioren zu einem einzigen Hindernis werden. Hier sollten Sie daher bei der barrierefreien Planung ganz genau hinsehen. So ist eine ebenerdige Dusche nicht nur frei von Stolperfallen, sondern gleichzeitig auch noch sehr edel anzusehen. Denken Sie des Weiteren an die nötigen Montageplatten, damit Sie Haltegriffe für Dusch- und Wannensitz, Toilette und Waschtisch anbringen können. 

 

WEWRedakteur

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