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Peter Beckmann von der Handwerkskammer ermunterte die Unternehmer, bei ihren Zukunftsprozessen die umfangreichen Beratungs- und Fördermöglichkeiten in der Region zu nutzen.
Unternehmer aus der Grafschaft Bentheim folgten vor einigen Tagen der gemeinsamen Einladung von Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim und Wirtschaftsförderung des Landkreises, um sich über regionale Förderprogramme für den Mittelstand zu informieren. Persönlich kennenlernen konnten sie dabei auch die Ansprechpartner, die den Unternehmen dabei unterstützend zur Seite stehen.
Einer dieser Förderscouts ist Thorsten Heilker von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim. Heilker stellte exemplarisch das grenzüberschreitende Förderprogramm „Netzwerk GEP“ vor, über das Prozessoptimierungen in KMU mit Hilfe externer Berater umgesetzt werden können.
Die Praxistauglichkeit des Förderprogramms betonte direkt im Anschluss Mark Wilbrand von der Tischlerei Wilbrand GmbH. Er berichtete, wie das Förderprogramm ganz konkret in der Praxis abläuft und wie die Handlungsempfehlungen aus dem durchgeführten Lean & Green-Check im Betrieb umgesetzt wurden.
Als weiteres Förderinstrument stellte Andreas Kremer von der Wirtschaftsförderung das kreiseigene 5-Punkte-Programm zur Mittelstandsförderung vor. Besonders interessant seien aus seiner Sicht die förderfähigen Maßnahmen im Bereich „Digitalisierung / Mittelstand 4.0“. Über diesen Förderaspekt könnten Breitbandanschlüsse in Gewerbegebieten ebenso gefördert werden wie Maßnahmen zur digitalen Prozessoptimierung im Betrieb.
Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim war an diesem Abend durch den Geschäftsführer Betriebsberatung und Strukturförderung, Peter Beckmann, vertreten. Beckmann informierte über verschiedene Projekte der HWK, wie beispielsweise das neue Angebot „Assistent für digitale Betriebsführung im Handwerk“ oder den „Webcheck“. Die Abrundung des Förderspektrums übernahm schließlich Uwe Fritsch vom Steinbeis-Transferzentrum Grafschaft Bentheim. Er fokussierte in seinem Vortrag auf weitere Förderprogramme im Bereich der Digitalisierung, wie z.B. das niedrigschwellige Innovationsprogramm der NBank.
Beim abschließenden „get together“ entwickelte sich bereits ein reger Austausch zwischen Beratern und Unternehmern über mögliche Förderprojekte in den Unternehmen.
Quelle: Pressemeldung der Grafschaft Bentheim
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