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Beim diesjährigen Insel-Dialog sind heute der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies und der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Dr. Berend Lindner in Vertretung für Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann zusammen mit Expertinnen und Experten des Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit Vertreterinnen und Vertretern der Inselgemeinden sowie der betroffenen Landkreise zusammengekommen.
Im Zentrum der Diskussion stand vor allem die Beseitigung der Schäden im Bereich der Strände und der Schutzdünen auf den Inseln nach der diesjährigen Sturmsaison. Hier waren teilweise erhebliche Mengen an Sand fortgespült worden. Diese Schäden haben Auswirkungen auf den Küstenschutz und genauso auch auf den Tourismus. Im Zentrum der Diskussion stand daher die Frage, wie das Land den Inseln bei der Bewältigung der durch die Stürme entstandenen Herausforderungen helfen kann.
„Die Dünen und Strände bilden ein Bollwerk und schützen nicht nur die Inseln selbst, sondern genauso unser Festland. Und sie sind von unschätzbarem touristischen Wert für Niedersachsen. Die Küstenschutzanlagen haben die Belastungsproben des Winters insgesamt zwar planmäßig bewältigt, die Bilder von den Stränden waren aber mindestens beunruhigend. Wir stehen daher gemeinsam eng an der Seite der Inseln und stellen in diesem Jahr 5 Millionen Euro zusätzlich aus Mitteln für Vorhaben des Küstenschutzes auf den Ostfriesischen Inseln zur Verfügung. Uns ist es dabei wichtig, in enger Abstimmung und im konstruktiven Dialog mit den Inseln diese Mittel einzusetzen. Die wirklich dauerhaften Lösungen liegen nicht darin, regelmäßig gegen die Natur anzubaggern, sondern Lösungen mit der Natur im Sinne einer nachhaltigen, ökologischen Sedimentstrategie zu finden.“
Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann, bei der Sitzung vertreten durch seinen Staatssekretär Dr. Berend Lindner, unterstreicht:
„Sollten die Strände der Ostfriesischen Inseln nicht mehr oder nur eingeschränkt touristisch genutzt werden können, hätte das erhebliche Besucherrückgänge und finanzielle Einbußen zur Folge. Daher werden wir die Inseln zusätzlich zu den Mitteln für den Küstenschutz finanziell bei der Wiederherstellung der touristischen Infrastruktur mit einer Gesamtsumme von bis zu 2,5 Millionen Euro unterstützen. Vorgesehen ist ein Zuschuss mit maximal 90 Prozent. Für jede Insel wird zeitnah eine Einzelfallentscheidung getroffen.“
Insgesamt stehen damit für die Inseln bis zu 7,5 Millionen Euro für Maßnahmen zusätzlich.
Quelle Pressemeldung von Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
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