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Heute hat Innenministerin Daniela Behrens die Immobilienmarktdaten für Niedersachsen vorgestellt. Zum ersten Mal seit 2010 ist die Zahl der verkauften Immobilien gesunken – besonders das Bauland ist stark betroffen.
Wirtschafts- und Bauminister Olaf Lies blickt mit Sorge auf diese Entwicklung und die möglichen Auswirkungen insbesondere auch auf den sozialen Wohnungsbau: „Das ist keine gute Entwicklung, denn es dreht sich eine Schraube weiter, die das Bauen gerade für Familien und genauso das Wohnen an sich weiter verteuert. Wir brauchen mehr Wohnraum, insbesondere im bezahlbaren Bereich. Das bedeutet: Wir müssen jetzt die richtigen Schlüsse aus dieser Entwicklung ziehen. Wenn weniger Bauland zur Verfügung steht, müssen wir die vorhandenen Flächen besser nutzen.
Die Antwort liegt also im Geschosswohnungsbau. Hier sind vor allem die Kommunen gefragt. Ich appelliere deshalb auch an diese, mehr Bauland für den Geschosswohnungsbau und den sozialen Wohnungsbau bereitzustellen. So können wir den Flächenverbrauch geringer halten.“ Lies verweist in diesem Zusammenhang auf die attraktiven Förderbedingungen in Niedersachsen: „Angesichts steigender Kosten und Zinsen ist die soziale Wohnraumförderung des Landes für viele Unternehmen der Bau- und Wohnungswirtschaft wieder attraktiv geworden. Schon im vergangenen Jahr haben wir das Fördervolumen deutlich gesteigert. Wir haben im Bundesvergleich die mitunter ansprechendsten Förderbedingungen. Sie sind ein gutes Angebot an alle Investoren und können helfen, die Baukonjunktur zu stützen.“
Pressemeldung von
Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
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