Metropol Region Oldenburg Bremen
Große Ziele prägen den Zusammenschluss „Metropolregion Bremen/Oldenburg“

Metropolregion Nordwest (Bremen/Oldenburg)

Die Metropolregion Bremen/Oldenburg ist ein wichtiger Logistikstandort und umfasst ein Gebiet mit rund 2,7 Millionen Menschen. Durch die infrastrukturell gute Lage wird der Metropolregion Nordwest international eine hohe Bedeutung zuteil.

Wenn von der Metropolregion Nordwest die Rede ist, sind die freie Hansestadt Bremen, Bremerhaven und einige Teile Niedersachsens gemeint. In kommunal übergreifender Kooperation soll die Region weiter zusammenwachsen und sich als wichtige Wirtschafts- und Wissenschaftsregion auf nationaler und internationaler Ebene etablieren. Die vorhandenen metropolitanen Funktionen sollten gestärkt und weiter ausgebaut werden. Die besten Voraussetzungen sind durch die dichte Ansiedelung von Wirtschaftsunternehmen, zahlreiche Flughäfen und Häfen bereits gegeben.

 

Infrastruktur und regionale Abgrenzung der Metropolregion Nordwest

Günstiger könnte die Ausgangslage der Metropolregion Bremen/Oldenburg nicht sein. Zahlreiche Häfen und Flughäfen, ein dichtes Schienennetz und eine gute Anbindung ans innerdeutsche und internationale Straßennetz prägen die Region. Seit dem 28. April 2005 gilt der Städteverbund durch die Ministerkonferenz für Raumordnung als anerkannte Metropolregion und damit als wirtschaftlich bedeutsamer Standort. Auch wenn die Bezeichnung Metropolregion Bremen/Oldenburg reinweg auf einen Zusammenschluss der beiden erwähnten Städte schließen lässt, sind weitere Städte wie Delmenhorst, Bremerhaven und Wilhelmshaven, sowie verschiedene in der Region liegende Landkreise angeschlossen.

In direkter Nachbarschaft und dennoch abgegrenzt, siedelt sich die Metropolregion EUREGIO an. Gehört ein Landkreis zu mehr als einer Metropolregion, wird dieser Umstand oftmals als befremdlich empfunden. Dennoch haben sich einige geographisch zu Nordwest gehörende Städte und Kreise nicht nur Bremen/Oldenburg, sondern auch der Metropolregion Hamburg und EUREGIO angeschlossen. Die Region Osnabrück hält sich alle Optionen offen und schloss sich diesbezüglich auch der Metropolregion Nordwest an.

 

Große Ziele prägen den Zusammenschluss „Metropolregion Bremen/Oldenburg“

Gerade der nördliche Teil Deutschlands ist eine wichtige logistische Drehscheibe. Neben Universitäten und Forschungseinrichtungen, großen Konzernen und weltbedeutenden Wirtschaftsunternehmen spielt die Logistik in der Metropolregion Bremen/Oldenburg eine übergeordnete Rolle. Allein die Lage an den wichtigsten Seehäfen des Landes weist die Metropolregion als wichtigen Stand- und Startort für Experte auf globaler Ebene aus. Die Region hat sich hohe Ziele gesteckt und arbeitet daran, die innergemeinschaftliche Kooperation zu stärken und noch enger zusammenzuwachsen.

Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen müssen noch intensiver kooperieren und die Vernetzung muss optimiert werden. Sowohl die Wirtschaft, wie die Wissenschaft werden gestärkt und in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gesteigert. Der Initiierung und Umsetzung von Projekten wird größte Beachtung zuteil und die Gemeinschaft in der Lösungsfindung bei regionalen Aufgaben gelangt in den Fokus. Schon jetzt stehen der Ausbau der A20 und des Bahnknotens Bremen sowie die Ausweitung der Weserregion auf der Agenda der Planer.

Ein wichtiger Geschäftszweig der Metropolregion Nordwest ist die Offshore-Windenergie. Allein im Bau und Transport von Fundamenten und Turbinen, sowie Rotorblättern sind mehr als 5.000 Menschen in der Region beschäftigt.

 

Metropolregion Bremen/Oldenburg im Standortwettbewerb weit vorne

In der Bündelung der Stärken von wirtschaftlichen Zentren und der ländlichen Räume geht die nordwestliche Metropolregion mit gutem Beispiel voran. Mit einer Intensivierung der Kooperation können diese Stärken langfristig ausgebaut und als positiver Einfluss für den Standortwettbewerb betrachtet werden. Verschiedene Zukunftsfelder wie die Agrar- und Ernährungswirtschaft, die Bereiche Gesundheit, Kultur und Tourismus, die Logistik und maritime Wirtschaft gehören zu den Kernbranchen mit hohem Stärkungspotenzial. Auch in der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hat sich die Metropolregion Nordwest durch eine immer enger werdende Zusammenarbeit reichweitenstark positioniert.

Das Potenzial des Wachstums lässt sich nur schwer verkennen. Seit der Ernennung der Metropolregion Bremen/Oldenburg ist einiges geschehen und hat sich zum Positiven verändert. Diese Region zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit der einzelnen Branchen ist und warum eine Metropolregion kooperieren und gemeinsame Lösungen für regionale Herausforderungen finden muss.

 

Die globale Bedeutung durch Zusammenwirkung steigern.

Gemeinsam erreichen wir mehr. Getreu dieser Devise steht die Kooperation aller Verantwortlichen und Beteiligten in der nordwestlichen Metropolregion im Mittelpunkt. Schon jetzt trägt das Konzept Früchte und es ist ersichtlich, dass diese Ausrichtung zukünftig für noch mehr nationale und internationale Vorteile sorgt. Die gemeinsame Realisierung von Projekten und die branchenübergreifende Entscheidungskompetenz verleiht der Region eine interessante und wirtschaftlich relevante Ausstrahlung.