Vollversammlung: Hemker folgt Engelbrecht als Vizepräsident der IHK – Zwei neue Mitglieder im Plenum

Vollversammlung: Hemker folgt Engelbrecht als Vizepräsident der IHK – Zwei neue Mitglieder im Plenum

Vollversammlung: Hemker folgt Engelbrecht als Vizepräsident der IHK – Zwei neue Mitglieder im Plenum

Oldenburg. Olaf Hemker ist neuer Vizepräsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK). Das Vorstandsmitglied der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) ist von der Vollversammlung der Kammer zum 1. Juli als Nachfolger von Michael Engelbrecht gewählt worden. Engelbrecht scheidet zum Monatsende auch als Vorstandsvorsitzender der Volksbank Jever aus. IHK-Präsident Jan Müller dankte ihm für sein großes Engagement für die Region im Präsidium wie im Beirat Wilhelmshaven-Friesland der IHK. Die Vollversammlung berief Engelbrecht zum Ehrenmitglied.

Das Präsidium der IHK setzt sich also ab 1. Juli wie folgt zusammen:

Jan Müller (Brake), Präsident; Vize-Präsidentinnen und -präsidenten: Olaf Hemker (Oldenburg), Dr. Jutta Middendorf-Bergmann (Goldenstedt), Maike Kuhnt (Oldenburg), Tom Nietiedt (Wilhelmshaven), Melanie Philip (Oldenburg), Stefan Schnier (Delmenhorst), Felix Thalmann (Oldenburg).

Zudem gibt es zwei neue Gesichter im Plenum mit insgesamt 76 Sitzen: Gewählt wurden Tanja Daugil (33), Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham und Philipp Grimme (33), Geschäftsführer der Internorm Kunststofftechnik GmbH, Damme.

Die Mitglieder der Vollversammlung tagten am Dienstag im „Innovationsdorf“ der Zukunft.unternehmen gGmbH in Oldenburg. Sie informierten sich über die in einer Halle mit umgebauten Containern geschaffenen räumlichen Möglichkeiten für Start-ups sowie deren weitere Förderung und Unterstützung durch Workshops und vieles mehr. Unter den Nutzern ist die Firma DeMa Software Solutions, die sich dem Plenum als eines der Start-ups dort vorstellte.

Seit 2018 gibt es das GO! Start-up-Zentrum im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO). Während das TGO ebenfalls Räumlichkeiten für Gründer und Start-ups bietet, ist das Go! Start-up-Zentrum unter anderem darauf ausgerichtet, Coaching bei der Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen zu bieten. Es verschafft Start-ups zum Beispiel Zugang zu Mentorinnen und Mentoren aus der Wirtschaft. Darüber hinaus gibt es den Coworking Space GO! Work sowie Corporate Track, ein Coaching-Programm für etablierte Firmen.

IHK-Präsident Müller betonte die Bedeutung von Start-ups und ihrer Entfaltungsmöglichkeiten für die Entwicklung der Wirtschaft, auch im Oldenburger Land.

Große Pläne verfolgt die Friesen Elektra Green Energy AG (Sande). Maximilian Graf von Wedel stellte sie vor: In einem ersten Schritt umfassen sie einen bereits im Bau befindlichen „Hybriden Energiepark“ bei Sande auf einer Fläche von 90 Hektar und zunächst einer Leistung von 85 Megawatt/peak. Später soll die Erzeugung von Wasserstoff hinzukommen. Phase 1 besteht umfasst eine Lernelektrolyse (2025), Phase 2 (2028-2030) schließlich den „Grünen Elektrolysepark Friesland“. Der hier erzeugte Wasserstoff soll über Pipelines an die Industrie geliefert werden.

Pressemeldung von  IHK Oldenburg