Ausbildungsbotschafter: IHK und HWK suchen engagierte Auszubildende

Bereit für den Schuleinsatz: Die Ausbildungsbotschafterinnen Stefanie Wessel und Laura Rotert mit den beiden Projektkoordinatorinnen Phyllis Schneidmiller (IHK, 1. von links) und Meike Wirtz-Winkler (HWK, 4. von links)
Bereit für den Schuleinsatz: Die Ausbildungsbotschafterinnen Stefanie Wessel und Laura Rotert mit den beiden Projektkoordinatorinnen Phyllis Schneidmiller (IHK, 1. von links) und Meike Wirtz-Winkler (HWK, 4. von links)

Ausbildungsbotschafter: IHK und HWK suchen engagierte Auszubildende

„Wo soll es beruflich hingehen?“ Spätestens nach dem Schulabschluss stellt sich diese Frage. Dabei verlassen viele Jugendliche die Schule ohne konkreten Berufswunsch und ohne zu wissen, dass eine betriebliche Ausbildung Karrierechancen eröffnet. Genau hier setzt das von IHK und Handwerkskammer (HWK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim entwickelte und vom Land Niedersachsen und dem Europäischen-Sozialfonds geförderte Angebot „Ausbildungsbotschafter“ an.

In dem vor kurzem gestarteten Projekt gehen Auszubildende in Schulklassen und werben für die duale Berufsausbildung. Zunächst gilt das Angebot für Unternehmen und Schulen der Stadt und des Landkreises Osnabrück, soll aber noch ausgeweitet werden. Koordiniert wird es von Phyllis Schneidmiller (IHK) und Meike Wirtz-Winkler (HWK), die jetzt das Projekt vorgestellt haben:

„Ausbildungsbotschafter sind engagierte Auszubildende, die vor Schülern ihren Ausbildungsberuf und -betrieb vorstellen. Sie sind gleichaltrig und berichten daher den Schülern auf Augenhöhe von ihren persönlichen Erfahrungen“, sagt Wirtz-Winkler. Zukünftige Bewerber erhielten so Impulse für die eigene Berufswahl.

Aber wie werden Azubis zu Ausbildungsbotschaftern? „Vor ihrem ersten Einsatz lernen sie in einer eintägigen Schulung verschiedene Gesprächs- und Präsentationstechniken kennen. Außerdem beschäftigen sie sich intensiv mit ihrem eigenen Berufswahlprozess und erhalten einen Überblick über Karrieremöglichkeiten mit dualer Ausbildung“, berichtet Schneidmiller.

„Die Ausbildungsbotschafter werden für ihre Einsätze in weiterführenden Schulen, zu denen wir sie begleiten, von ihren Ausbildungsbetrieben freigestellt“, erklären die Koordinatorinnen. Davon profitieren letztlich auch die entsendenden Ausbildungsbetriebe. Gerade kleine und mittlere regionale Unternehmen könnten auf diese Weise ihr Unternehmen bei potenziellen Nachwuchskräften präsentieren und direkten Kontakt zu möglichen Bewerbern herstellen. Zudem würden die eigenen Auszubildenden geschult und erweiterten durch die Tätigkeit ihre kommunikativen Fähigkeiten.

Insgesamt wollen die beiden Kammern in den kommenden zwei Jahren mindestens 90 Ausbildungsbotschafter einsetzen. Gestartet wird im Juni 2019. Schon jetzt stehen 23 Botschafter zur Verfügung. IHK und HWK suchen kontinuierlich weitere Ausbildungsbotschafter.

Um ein breites Spektrum an Ausbildungsberufen in den Schulen vorstellen zu können, sind regionale Unternehmen eingeladen, Ausbildungsbotschafter zu entsenden. Für Kurzentschlossene bietet sich der nächste Schulungstermin am 6. Juni 2019 von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr in den Räumen der IHK, Neuer Graben 38 in Osnabrück, an.

Anmeldung und weitere Informationen: IHK, Phyllis-Varel Schneidmiller, Tel.: 0541 353-479, E-Mail: schneidmiller@osnabrueck.ihk.de

 

Quelle: Pressemeldung Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim