Kundgebung von IG Metall Bremen und der Arbeitgeberseite von Airbus Defence and Space auf dem Betriebsgelände am Bremer Standort „Bremen braucht Perspektiven“

Kundgebung von IG Metall Bremen und der Arbeitgeberseite von Airbus Defence and Space auf dem Betriebsgelände am Bremer Standort „Bremen braucht Perspektiven“
Kundgebung vor der MSN 4; Fotograf Hergen Deuter

Mit der heutigen Kundgebung von 530 Beschäftigten am Standort Bremen setzen die Kolleginnen und Kollegen ein starkes Zeichen in Richtung Bundesregierung und Airbus Konzern.

IG Metall und der Bundesverband der deutscher Luft- und Raumfahrtindustrie veranstalten heute, am 05. März 2026 einen bundesweiten Aktionstag an allen Defence and Space-Standorten.

Die Planung und der Bau des neuen Kampfflugzeuges im Rahmen von FCAS hängen zwischen Deutschland und Frankreich aktuell in der Luft. Die Beschäftigten erwarten definitive und schnelle Entscheidungen. Mit Blick auf den Bremer Standort braucht es ein Anschlussprojekt an den Bau des A400M-Rumpfes. Entsprechend werfen die Bremer symbolhaft ihren „Hut in den Ring“, wenn es um den Bau eines neuen Kampfflugzeugs geht. Sollte es dazu kommen, beanspruchen die Bremer Arbeitspakete zur Stärkung der Sicherung der Arbeitsplätze.

Dazu Michael Junker, Betriebsratsvorsitzender Airbus Defence and Space Bremen:

„In Bremen wird seit Jahren erfolgreich der Rumpf des A400M entwickelt und gefertigt – ein hochkomplexer Teil des europäischen Transportflugzeugs“, so Michal Junker, Betriebsratsvorsitzender Airbus Defence ans Space in Bremen. „Diese Expertise ist einmalig und darf nicht verloren gehen. Bleiben weitere A400M‑Bestellungen aus, laufen die Arbeiten mittelfristig aus. Daher fordern wir gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen, einen Plan B: Eine starke deutsche Beteiligung an europäischen Rüstungsprojekten und konkrete Arbeitspakete für Bremen – im FCAS oder in alternativen Programmen zur Sicherung und Erweiterung unserer Kompetenzen.“

„Die Kolleginnen und Kollegen machten heute lautstark deutlich, dass wir eine Entscheidung über zukünftige Kampfflugzeuge brauchen und dass, wo deutsches Steuergeld fließt, die Arbeit auch an die deutschen Standorte gehen muss. Deutschland investiert Milliarden in neue Luftfahrtprojekte, davon muss auch Bremen profitieren“, so Isabella Albert, IG Metall Bremen.

Pressemeldung von  IG Metall Bremen

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