Leer: Restmüllentsorgung bis 2030 sicher

Nach der Vertragsverlängerung: Hans-Peter Körte (Stellvertretender Betriebsleiter, Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Leer) v. l., Matthias Groote (Landrat, Landkreis Leer), Friedrich Kethorn (Landrat, Landkreis Grafschaft Bentheim) und Christoph Bröcker (Betriebsleiter, Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Grafschaft Bent
Nach der Vertragsverlängerung: Hans-Peter Körte (Stellvertretender Betriebsleiter, Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Leer) v. l., Matthias Groote (Landrat, Landkreis Leer), Friedrich Kethorn (Landrat, Landkreis Grafschaft Bentheim) und Christoph Bröcker (Betriebsleiter, Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Grafschaft Bent

Landkreis Leer und Landkreis Grafschaft Bentheim verlängern Vertrag

Leer 14.03.2019: Der Landkreis Leer und der Landkreis Grafschaft Bentheim werden beim Thema Restabfall auch in Zukunft kooperieren. Die beiden Landkreise verständigten sich auf die gemeinsame Nutzung der Mechanisch-Biologischen Anlage (MBA) in Wilsum um weitere zehn Jahre bis Ende 2030. Der bisherige Vertrag lief bis 2020.

„Die Zusammenarbeit hat sich als sehr verlässlich erwiesen. Wir haben darum das Signal der Grafschaft zur Fortsetzung gerne aufgegriffen“, sagt Landrat Matthias Groote. „Wir haben nun bis 2030 Entsorgungs- und Planungssicherheit.“

Es geht um rund 30 000 Tonnen Hausmüll pro Jahr aus Leer. Sie werden von Leer zur MBA nach Wilsum gefahren und dort aufgearbeitet. Die Anlage behandelt insgesamt rund 50.000 Tonnen Hausmüll, 20.000 Tonnen stammen aus der Grafschaft Bentheim.

Die Anlage besteht aus mechanischer und biologischer Behandlungsstufe. Der sogenannte Output aus der mechanischen Stufe geht weiter zum Müllheizkraftwerk Bremen. Der Output aus der biologischen Stufe geht auf die Deponie Wilsum.

Die Kreistage der beiden Landkreise hatten sich zuvor einstimmig für das Fortführen der Verträge entschieden. Die Kooperation besteht seit 2005. Nachdem eine Ablagerung auf der ehemaligen Deponie in Breinermoor nach gesetzlichen Vorgaben nicht mehr möglich war, entschied man sich für diesen Weg.

Im Landkreis Leer hat die Politik im Abfallwirtschaftskonzept für die Jahre 2017 bis 2021 im vergangenen Jahr beschlossen, dass die Betriebsleitung des Abfallwirtschaftsbetriebs mit ihrem Pendant auf Seiten der Grafschaft Gespräche über eine Fortführung der bisherigen Vereinbarung führen soll. Daraufhin erfolgten die Vertragsverhandlungen, die mit Unterzeichnung der Verlängerungs- und Entschädigungsvereinbarung erfolgreich endeten.

„Die Vertragsverlängerung ist wirtschaftlich für uns interessant und trägt zu stabilen Abfallentgelten für die Haushalte im Kreis Leer bei“, freut sich Hans-Peter Körte, stellvertretender Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Leer.

Quelle: Pressemeldung Landkreis Leer