Startschuss für Initiative für ein innovatives Ostfriesland

Startschuss für Initiative für ein innovatives Ostfriesland

Startschuss für Initiative für ein innovatives Ostfriesland

Althusmann: Fundament für erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der Region

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute in Emden den Startschuss für die Initiative für ein innovatives Ostfriesland gegeben. Sie ist eine Antwort auf den anstehenden Strukturwandel in der Region – insbesondere in der Windenergiebranche und in der Automobilindustrie, mit der Umstellung auf E-Mobilität.

Wirtschaftsminister Althusmann: „Mit dieser Initiative liegt der Anstoß für ein innovatives Ostfriesland auf dem Tisch. Das ist ein ordentliches Fundament für wirtschaftlich erfolgreiche Jahre. Ich freue mich, dass die ganze Region dabei mitwirken möchte. Neue und effiziente Lösungen sind jetzt wichtiger denn je. Das Land steht bereit, besonders innovative Ideen und Pilotprojekte mit einem zweistelligen Millionenbetrag zu fördern. Das ist ein guter Tag für Ostfriesland.”

Dies bestätigt auch der Oberbürgermeister der Stadt Emden Tim Kruithoff, dem die Koordination der Konzeptentwicklung des sogenannten Ostfrieslandplans übertragen wurde. Das jetzt vorliegende Konzept wurde von den Landräten der Kreise Aurich, Leer und Wittmund sowie dem Oberbürgermeister erarbeitet. In die Abstimmung mit einbezogen waren weitere ostfriesische Akteure, wie beispielsweise die Hochschule Emden/Leer und die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg.

„Die Menschen in Ostfriesland verbindet ihre Identität. Um Ostfriesland attraktiver zu machen und zur Verbesserung des Wohlstands, der Lebens- sowie Arbeitsbedingungen, muss es uns gemeinsam gelingen, den Strukturwandel in Ostfriesland erfolgreich zu gestalten”, so Oberbürgermeister Kruithoff.

Bei der Vorstellung der Initiative für ein innovatives Ostfriesland an der Hochschule Emden/Leer überreichte Minister Althusmann einen Förderbescheid über eine Million Euro an die Ems-Achse, einem Bündnis aus Unternehmen, Kommunen, Kammern und Bildungseinrichtungen entlang der niederländischen Grenze. Die Förderung fließt in die so genannte Projektfabrik, die innovative Projekte für Ostfriesland und die Region in den Bereichen Energie, Tourismus, Agrarwirtschaft, Digitalisierung, Wissenschaft und Logistik entwickeln soll und von der Ems-Achse betrieben wird. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Emden/Leer arbeitet sie als klassische Denkfabrik.

„Die Förderung der Projektfabrik ermöglicht die Entwicklung zahlreicher neuer Projekte für den Wirtschaftsraum”, zeigte sich Ems-Achse-Geschäftsführer Dr. Dirk Lüerßen dankbar für die Unterstützung des Landes: „Insgesamt sechs Mitarbeiter/innen sollen gemeinsam mit den kreativen Köpfen in der Region Ideen entwickeln und konkretisieren und Zukunftsfelder identifizieren. Wir sind uns sicher, dass das ein wichtiger Beitrag im Strukturwandel ist und eine Lücke der Unternehmen und Einrichtungen schließen kann”, so Lüerßen.

„Unser Ziel ist es, den Strukturwandel in Ostfriesland voranzubringen und die Region in nachhaltiger Art und Weise zukunftsfähig zu machen. Wir sind stolz, an dieser wichtigen Initiative des Landes beteiligt zu sein. Das zeigt, dass wir in den entscheidenden Innovationsthemen ganz oben mit dabei sind”, so Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer.

Die vor Ort entwickelten Ideen und Leuchtturmprojekte werden vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Wirtschaftsförderfonds ergänzend gefördert, bis zu 14 Millionen Euro könnten auf diese Weise zusätzlich in die Region fließen.

Quelle: Pressemeldung Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung