IHK veröffentlicht Exportbarometer: Export noch konstant, Geschäftserwartungen trüben sich aber ein 

"Angesichts der zunehmenden Unsicherheiten im internationalen Geschäft sind Initiativen für offene Märkte gerade jetzt besonders wichtig. Daher bieten etwa die neuen EU-Freihandelsabkommen mit Japan, Kanada oder Singapur Chancen für die exportorientierte regionale Wirtschaft", erklärt Frank Hesse, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs International.
"Angesichts der zunehmenden Unsicherheiten im internationalen Geschäft sind Initiativen für offene Märkte gerade jetzt besonders wichtig. Daher bieten etwa die neuen EU-Freihandelsabkommen mit Japan, Kanada oder Singapur Chancen für die exportorientierte regionale Wirtschaft", erklärt Frank Hesse, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs International.

IHK veröffentlicht Exportbarometer: Export noch konstant, Geschäftserwartungen trüben sich aber ein

Die Abkühlung der globalen Konjunktur macht sich bei den international aktiven Unternehmen aus dem IHK-Bezirk bemerkbar. Handelsstreitigkeiten, Brexit und Unsicherheiten im Zusammenhang mit Sanktionen bremsen die Auslandsgeschäfte und trüben die Stimmung der exportorientierten regionalen Wirtschaft.

Nach kontinuierlich hohen Exportzuwächsen in den vergangenen Jahren fiel die Wachstumsrate bei den Auslandsumsätzen auf einen Tiefstand von 0,6 % im Januar 2019. Damit liegt die Region Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim allerdings immer noch im positiven Bereich und besser als ganz Niedersachsen, das sogar eine Abnahme verzeichnet.

Für die kommenden Monate rechnen 16 % der Betriebe mit einer Verschlechterung ihrer Export-Tätigkeiten. Dem stehen immerhin noch rund 25 % optimistische Unternehmen gegenüber. Westeuropa bleibt dabei nach wie vor die Region mit den höchsten Außenhandelserwartungen. Der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Betrieben beläuft sich hier auf rund 76 %. Damit ist er gegenüber der Vorumfrage im Herbst 2018 um rund elf Prozentpunkte zurückgegangen. Hier macht sich unter anderem der bevorstehende Brexit bemerkbar.

Die Prognosen der Betriebe für ihre Geschäfte in Russland, der Türkei und in Lateinamerika haben sich verschlechtert. Niedriger Ölpreis, US-Sanktionen, angespannte politische und wirtschaftliche Lage sorgen hier für Verunsicherung, so dass die Schlechter-Prognosen überwiegen.

“Angesichts der zunehmenden Unsicherheiten im internationalen Geschäft sind Initiativen für offene Märkte gerade jetzt besonders wichtig. Daher bieten etwa die neuen EU-Freihandelsabkommen mit Japan, Kanada oder Singapur Chancen für die exportorientierte regionale Wirtschaft”, erklärt Frank Hesse, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs International. Bei ihrem Auslandsgeschäft seien die Betriebe auf verlässliche, faire Rahmenbedingungen und freie Marktzugänge angewiesen.

 

Quelle: Pressemeldung Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim