Innovationspreis Niedersachsen würdigt herausragende Leistungen und Erfolgsgeschichten aus Niedersachsen

Neun Projekte aus Wissenschaft und Wirtschaft nominiert

Unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann und Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler wird am 27.08.2019 erneut der Innovationspreis Niedersachsen verliehen.

„Vision”, „Kooperation” und „Wirtschaft”: In diesen drei Kategorien würdigt der Innovationspreis Niedersachsen herausragende Leistungen und Erfolgsgeschichten aus Niedersachsen. Egal, ob sie mit der eigenen Idee die Welt verändern, mit der passenden Kooperation und Teamarbeit den Durchbruch schaffen oder neue Wege in Produktion und Dienstleistung einschlagen – der Innovationspreis Niedersachsen soll diejenigen ehren, die sich Innovation und Veränderung verschrieben haben.

Die Siegerprojekte der drei Kategorien erhalten jeweils 20.000 Euro. In jeder der Kategorien werden drei Projekte nominiert – alle nominierten Projekte erhalten einen Imagefilm und werden bei der Preisverleihung vorgestellt.

Kategorie „Vision”:

Gesucht wurden Projekte mit bahnbrechenden Ideen oder spektakulären Lösungsansätzen zu aktuellen Themen. Nominiert sind:

– Ein autonomer Roboter zur Unkrautbekämpfung von Fenntec aus Hannover, der Unkräuter und Kulturpflanzen durch neuronale Netze unterscheiden kann.

– Die App SmartFoodScan der mindQ GmbH & Co. KG aus Osnabrück, die es Konsument*innen ermöglicht, die Qualität von Nahrungsmitteln selbstständig zu analysieren.

– Die minds GmbH i.G. aus Braunschweig mit einem Verfahren, das modernste Mikrofluidsysteme mit 3D-Zellkulturmodellen kombiniert und so neue Wirkstoffe tierversuchsfrei, schneller und präziser testen kann.

Kategorie „Kooperation”:

Gesucht wurden innovative Projekte von Unternehmen, Gründerinnen und Gründern, Freiberuflerinnen und Freiberuflern oder anderen Projektpartnerinnen und -partnern (zum Beispiel Vereinen, Schulen, Kultureinrichtungen) mit weniger als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei der Durchführung von Mitgliedern des Innovationsnetzwerks Niedersachsen unterstützt wurden.

Nominiert sind folgende Kooperationsprojekte:

– Die Hafven GmbH & Co. KG aus Hannover und Gründerimpuls aus Hannover in Kooperation mit der hannoverimpuls GmbH für das Veranstaltungsformat Startup Meetup, das Startups, Business Angels, Investor*innen und Medienmacher*innen regelmäßig und ungezwungen zusammenbringt.

– Das Social Innovation Center in Hannover unter der Konsortialführung der Region Hannover mit zehn Partnern aus Hannover und Stadthagen, das das Ziel verfolgt, Innovation und soziales Unternehmertum in Hannover und Niedersachsen zu stärken.

– Im Projekt „NanoMID” der MID Solutions GmbH aus Bad Grund in Kooperation mit der Technischen Universität Clausthal entsteht eine Methode, mit der metallische Strukturen, speziell Leiterbahnen, auf beliebige Kunststoffoberflächen aufgebracht werden können.

Kategorie „Wirtschaft”:

Ausgelost wurden Projekte, in denen neue oder erheblich verbesserte, vermarktbare Produkte, Produktverfahren oder Dienstleistungen entwickelt wurden, die deutschlandweit eine Neuheit darstellen.

Die nominierten Projekte sind:

– Die FORMHAND Automation GmbH aus Braunschweig mit einem flexiblen anpassungsfähigen Greifer in der industriellen Handhabung.

– Die IBA GmbH aus Göttingen mit dem Projekt „Zellclean” für die Verbindung von medizinischem Laborgerät, biologischem Trennprozess für die reversible Immunchromatographie von Zellen.

– Die Saatgutbehandlung der SeedForward GmbH aus Osnabrück, die die anwachsende Pflanze effektiv mit den richtigen Nährstoffen versorgt.

Weitere Informationen zu allen nominierten Projekten finden Sie auf der Website des Innovationsnetzwerks Niedersachsen:
https://www.innovationsnetzwerk-niedersachsen.de/innovationspreis

Eine Möglichkeit zur Anmeldung zur Preisverleihung am 27.08.2019 finden Sie ebenfalls auf der Website des Innovationsnetzwerks Niedersachsen:
https://www.innovationsnetzwerk-niedersachsen.de/preisverleihung

Quelle: Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur