Lies: „Unsere Küsten zu sichern und unsere Ostfriesischen Inseln vor Gefahren zu bewahren, darf keine Frage des Geldes sein”

Lies: „Unsere Küsten zu sichern und unsere Ostfriesischen Inseln vor Gefahren zu bewahren, darf keine Frage des Geldes sein"

Lies: „Unsere Küsten zu sichern und unsere Ostfriesischen Inseln vor Gefahren zu bewahren, darf keine Frage des Geldes sein”

– Umweltminister spricht mit Insel-Bürgermeistern über die jüngsten Sturmfolgen –

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies zeigte sich am (heutigen) Mittwoch beeindruckt von den Berichten der sieben Insel-Bürgermeister von Baltrum, Norderney, Borkum, Juist, Spiekeroog, Langeoog und Wangerooge, die die Lage vor der niedersächsischen Nordseeküste nach den fünf schweren Stürmen der letzten Tage schilderten.

„Eine so dramatische Situation hat es seit sieben Jahren nicht mehr gegeben”, gab Lies seinen Eindruck wider: „Und die Folgen hätten noch dramatischer ausfallen können, hätte es eine nur leicht andere Windlage gegeben.” Deshalb sei es umso wichtiger, vor dem Winter die Inseln mittels Küstenschutz zu sichern.

„Solche präventiven Maßnahmen sorgen dafür, dass selbst schwerste Sturmfluten keine Gefahr für die Inseln selbst bedeuten”, betonte der Umweltminister, der sich mit den Bürgermeistern auf ein Bündel von Maßnahmen verständigte. Dabei gehe es nicht nur um Küstenschutz. „Die Strände sichern auch den Tourismus auf den Inseln. Wir müssen sicherstellen, dass die touristische Nutzung auf Dauer möglich ist”, ergänzte Lies.

Für die kommenden Monate gebe es einen klaren Katalog von Maßnahmen, wie der Küstenschutz zu finanzieren sei – „nicht nur für heute, sondern für die nächsten Jahrzehnte”, so Lies: „Denn der Schutz unserer Küste und die Abwehr von Gefahrenlagen für unsere Ostfriesischen Inseln dürfen keine Frage des Geldes sein. Für diese Aufgabe muss immer Geld zur Verfügung stehen.”

Dabei könne es im Einzelfall schon um mehrere Millionen für eine Insel gehen. Zu den Hauptaufgaben der nächsten Woche gehöre jetzt, dass der benötigte Sand an den Stränden, der teilweise auch die Schutzbauten zusätzliche schütze, ausreichend zur Verfügung stehe – besonders angesichts der kommenden Tourismus-Saison. „An dieser Stelle können wir Entwarnung geben. Der benötigte Sand wird auf jeden Fall zur Verfügung stehen – auch für Wangerooge”, so der Umweltminister.

Quelle: Pressemeldung Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz