Energieverbrauch der niedersächsischen Industrie 2017 nahezu konstant zum Vorjahr

Energieverbrauch der niedersächsischen Industrie 2017 bei guter konjunktureller Entwicklung nahezu konstant zum Vorjahr

HANNOVER 28.02.2019:  Die niedersächsische Industrie verbrauchte im Jahr 2017 rund 385.126 Terajoule (TJ) Energie. Das war nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) 1 Prozent weniger als im Jahr 2016. Der niedersächsische Anteil am deutschen Verbrauch im Jahr 2017 belief sich auf etwa 9%.

Der wichtigste Energieträger der niedersächsischen Industrie war 2017 Erdgas. Auf Erdgas/ Erdölgas entfielen 36% des Energieverbrauchs. Knapp dahinter lag die Gruppe der Energieträger Kohle/übrige Mineralölprodukte/sonstige Energieträger mit einem Verbrauchsanteil von 35%. Auf dem dritten Platz folgte der Strom mit einem Anteil von knapp 24%. Fremdbezogene Wärme kam auf einen Verbrauchsanteil von rund 3%.

Zu den Großverbrauchern innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes in Niedersachsen gehörten Betriebe der Wirtschaftsbereiche “Metallerzeugung und -bearbeitung”, “Herstellung von chemischen Erzeugnissen”, “Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen” und “Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln”, die 2017 mit zusammen 260.581 TJ auf einen Anteil von rund 68% am Gesamtenergieverbrauch kamen.

Regional gesehen lagen die höchsten Energieverbräuche in den Statistischen Regionen Braunschweig (155.500 TJ), vor den Regionen Weser-Ems (111.870 TJ), Lüneburg (64.804 TJ) und Hannover (52.952 TJ).

Methodischer Hinweis:
Die Ergebnisse basieren auf den Daten der jährlichen Erhebung über Energieverwendung der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau sowie in der Gewinnung von Steinen und Erden. Befragt wurden Betriebe und Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen. Erhoben wurden rund 3.800 Einheiten.
Hinweis zu den Einheiten:
1 Terajoule (TJ) = 278.000 Kilowattstunden (kWh)

 

Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung