Big Data: 18 Millionen Euro für 16 innovative Projekte in den Lebenswissenschaften

Die Gesamtfördersumme für die 16 ausgewählten Projekte liegt bei rund 18 Millionen Euro - die Mittel stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Die Auswahlentscheidung erfolgte durch eine siebenköpfige Gutachterkommission der VolkswagenStiftung.
Die Gesamtfördersumme für die 16 ausgewählten Projekte liegt bei rund 18 Millionen Euro - die Mittel stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Die Auswahlentscheidung erfolgte durch eine siebenköpfige Gutachterkommission der VolkswagenStiftung.

Thümler: “Weiterentwicklung von Computertechnologien und Nutzung von großen Datenmengen bergen enorme Potenziale”

Im Rahmen der Ausschreibung “Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft” fördern das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung 16 innovative Projekte, die sich mit den Chancen datenintensiver Forschung und personalisierter Medizin beschäftigen.

Die Lebenswissenschaften gehören aktuell zu den dynamischsten Forschungsfeldern der Wissenschaft – das zeigt auch die Zahl von insgesamt 54 eingereichten Anträgen. Gefördert werden Forschungsvorhaben, die in besonderer Weise die Chancen und Möglichkeiten, die sich aus der fortschreitenden Digitalisierung der Lebenswissenschaften ergeben, für den Erkenntnisfortschritt nutzen sowie Meilensteine für den Transfer neu gewonnenen Wissens erarbeiten und in ersten Schritten umsetzen.

Die Gesamtfördersumme für die 16 ausgewählten Projekte liegt bei rund 18 Millionen Euro – die Mittel stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Die Auswahlentscheidung erfolgte durch eine siebenköpfige Gutachterkommission der VolkswagenStiftung.

“Die lebenswissenschaftliche Forschung hat in Niedersachsen einen herausragenden Stellenwert. Die Weiterentwicklung von Computertechnologien und die Nutzung von großen Datenmengen bergen enorme Potenziale, die sich nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Praxis entscheidend auf das Leben und die Gesundheit der Menschen auswirken können. Vor diesem Hintergrund umfasst die Ausschreibung ausdrücklich auch Transferleistungen”, sagt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Die Digitalisierung erfasst mit großer Geschwindigkeit immer breitere Felder der Lebenswissenschaften. Damit öffnen sich beispielsweise in der Medizin Forschungs- und Anwendungspotenziale, die das Verständnis von Gesundheit und Krankheit sowie die Herangehensweisen grundsätzlich verändern können.

So können datenintensive Forschung und individualisierte Zugänge zu Patientinnen und Patienten bei einer großen Anzahl von Krankheitsbildern künftig für eine Verbesserung von Prävention, Diagnostik und Therapie sorgen. Die Ausschreibung ist Teil der Digitalisierungsoffensive für Wissenschaft, Forschung und Transfer des MWK, im Rahmen derer unter anderem die Förderprogramme des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung konsequent auf das Thema Digitalisierung ausgerichtet werden.

 

Quelle: Pressemeldung Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur