Ratgeber: Finanzthemen für Familien sehr wichtig – Vorsorge, Absicherung & Haushaltsplan

Finanzthemen finden zahlreiche Verbraucher hierzulande zwar sehr trocken, aber dennoch ist es wichtig, sich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen. Dies trifft vor allem für Familien mit Kindern zu, denn dann spielen Themen wie Vorsorge, Absicherung und der Haushaltsplan eine wichtige Rolle.
Finanzthemen finden zahlreiche Verbraucher hierzulande zwar sehr trocken, aber dennoch ist es wichtig, sich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen. Dies trifft vor allem für Familien mit Kindern zu, denn dann spielen Themen wie Vorsorge, Absicherung und der Haushaltsplan eine wichtige Rolle.

Finanzthemen für Familien sehr wichtig – Vorsorge, Absicherung & Haushaltsplan

Finanzthemen finden zahlreiche Verbraucher hierzulande zwar sehr trocken, aber dennoch ist es wichtig, sich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen. Dies trifft vor allem für Familien mit Kindern zu, denn dann spielen Themen wie Vorsorge, Absicherung und der Haushaltsplan eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund ist es hilfreich, wenn sich Eltern nicht nur frühzeitig informieren, sondern spätestens mit der Geburt eines Kindes in einigen Finanzbereichen aktiv werden.

 

Wichtige Finanzthemen für Familien im Überblick

Es gibt eine Reihe von Finanzthemen, die für Familien besonders interessant und wichtig sind, falls Kinder im Haushalt leben. Im Überblick sind das vor allen Dingen die folgenden Themen:

  • Haushaltsplan (Übersicht Einnahmen und Ausgaben)
  • Vorsorge / Vermögensaufbau / private Altersvorsorge
  • Förderungen, zum Beispiel Baukindergeld
  • Absicherung der Familie (Versicherungen)
  • Zukunftsplanung für die Kinder (finanziell)

Mit einigen dieser Themen möchten wir uns im folgenden Beitrag auseinandersetzen und Ihnen aufzeigen, wie wichtig das Thema Finanzen für Familien sein kann.

 

Haushaltsplan als kalkulatorische Grundlage für alles weitere

Die Grundlage für alle Maßnahmen, die im Finanz- und Versicherungsbereich eventuell getroffen werden, ist auch bei Familien die Kenntnis darüber, welche Ausgaben monatlich aus der Haushaltskasse fließen. Festhalten lassen sich diese zum Beispiel mittels eines Haushaltsplans, indem die Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt werden. Kommt im Saldo dort bereits ein Minus heraus, sind also die Kosten höher als die Einkünfte, besteht bereits dringender Handlungsbedarf, denn sonst droht eine – schleichende – Überschuldung.

 

Zu den Einnahmen von Familien gehören für gewöhnlich unter anderen:

  • Einkommen der Eltern
  • Überstundenbezahlung
  • Elterngeld
  • Kindergeld

Deutlich weniger übersichtlich sind meistens die Ausgaben, sodass nicht wenige Familien der Meinung sind oder den Eindruck haben, dass die Ausgaben nicht so hoch sind, wie sie sich dann in der Praxis doch darstellen. Typische regelmäßige Ausgaben, die in den Haushaltsplan einfließen, sind unter anderem:

  • Miete oder alternativ Rate für Immobilienkredit
  • Lebensunterhalt, dazu zählen Nahrungsmittel, Kleidung, Hygiene- und Haushaltsartikel etc.
  • Versicherungsprämien
  • Benzin / Unterhalt Fahrzeug
  • Ausgaben für TV, Internet, Smartphone etc.
  • Urlaub
  • Hobbies (auch das der Kinder)
  • Kindergartenbeiträge
  • Kreditraten
  • Sparraten
  • Sonstiges

Nur unter der Voraussetzung, dass der Haushaltsplan einen positiven Saldo zeigt, lassen sich überhaupt zusätzliche Maßnahmen wie Versicherungen, Vermögensaufbau etc. planen.

 

Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Zukunftsplanung für Kinder

Einige der wichtigsten Themen für Familien, welche in den Bereich Finanzen fallen, sind die gesetzliche und private Altersvorsorge, der Vermögensaufbau im Allgemeinen sowie die finanzielle Zukunftsplanung für den Nachwuchs.

Der allgemeine Vermögensaufbau kann zum Beispiel stattfinden, um Eigenkapital für eine Baufinanzierung anzusparen, damit sich die Familie später einmal ein Eigenheim leisten kann. Dabei handelt es sich also um sogenanntes Zwecksparen, denn das Sparen dient dann einem bestimmten Ziel. Statistisch betrachtet ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bei Familien mit Kindern deutlich größer bzw. tritt häufiger auf, als es bei Alleinstehenden oder kinderlosen Ehepaaren der Fall ist.

Viele Eltern denken aber nicht nur an den Vermögensaufbau für sich, sondern ebenfalls bereits an die finanzielle Zukunftsplanung für die Kinder. So soll oft im Laufe der Jahre genug Kapital angespart werden, damit die Kinder später davon zum Beispiel einen Führerschein machen, ein Auto kaufen, die erste Wohnungseinrichtung finanzieren oder ein Studium bezahlen können. Zu diesem Zweck stehen am Finanzmarkt diverse Optionen zur Verfügung, wie zum Beispiel:

  • Banksparplan, beispielsweise Prämiensparen
  • Ausbildungsversicherung
  • ETF-Sparplan
  • Fondssparen
  • Aktiensparplan

Ein weiteres Thema ist die private Altersvorsorge für die Eltern, die heute nahezu immer eine gesetzliche Rente ergänzen muss. Auch hier stehen zum Beispiel die zuvor genannten Produkte zur Verfügung, um langfristig Vermögen aufzubauen.

 

Förderungen kennen und in Anspruch nehmen

Bei Familien mit Kindern ist das monatliche Budget oftmals recht eng, sodass Einsparungen auf der Kostenseite willkommen sind. Genauso attraktiv sind natürlich Förderungen, die es im Finanzbereich für Familien durchaus gibt. Eine sehr spezielle staatliche Förderung, die es erst seit dem vergangenen Jahr gibt und die sich explizit an Familien mit Kindern richtet, ist das Baukindergeld.

Dieses erhalten alle Eltern mit Kindern, die Wohneigentum bauen bzw. erwerben möchten oder bereits in den eigenen vier Wänden wohnen. Das Baukindergeld beträgt 1.200 Euro je Kind, wird für bis zu drei Kinder gezahlt und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren. Eine Familie mit zwei Kindern würde also insgesamt 24.000 Euro an Baukindergeld erhalten. Eine stattliche Summe als Geschenk vom Staat! Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Darüber hinaus existieren noch weitere Förderungen, die sich insbesondere an Sparer richten, sodass natürlich auch bei Familien die Eltern in den Genuss der Förderungen kommen können. Dabei handelt es sich in erster Linie um:

  • Riester-Rente
  • Rürup-Rente (vorrangig für Selbstständige)
  • Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Wohnungsbauprämie
  • Kfz-Darlehen (bei Baufinanzierungen)

Gerade die Riester-Rente ist hier sehr interessant, denn wiederum eine vierköpfige Familie kann hier bis zu 950 Euro im Jahr an Fördermitteln erhalten.

 

Die Absicherung der Familie durch die richtigen Versicherungen

Finanziell fast noch wichtiger als die Altersvorsorge ist die Absicherung der Familie gegen Risiken, denn manche Schäden können die gesamte Existenz gefährden. Daher ist die passende und ausreichende Absicherung für Familien von entscheidender Bedeutung.

Die sinnvollen Versicherungen, die für Eltern mit Kindern infrage kommen, lassen sich in zwei große Gruppen einteilen, nämlich zum einen in die Sachversicherungen und zum anderen in die sogenannten Personenversicherungen. Während bei der Sachversicherung (Wert-)Gegenstände und Sachwerte abgesichert werden, steht bei den Personenversicherungen eine natürliche Person im Vordergrund des Versicherungsschutzes.

Zu den Sachversicherungen, die für Familien in über 90 Prozent aller Fälle sinnvoll bis unverzichtbar sind, zählen vor allen Dingen:

  • Privathaftpflichtversicherung
  • Wohngebäudeversicherung (bei Wohneigentum)
  • Hausratversicherung
  • Autoversicherung

Mindestens genauso wichtig sind einige Personenversicherungen, denn diese sichern meistens in finanzieller Hinsicht entweder die Gesundheit oder das Leben ab, denn in beiden Fällen sind normalerweise deutliche Einkommenseinbußen bzw. der Wegfall des Einkommens die Folge von „Schäden“.

 

Zu den wichtigsten Personenversicherungen für Familien zählen:

Mitunter gibt es einige weitere Versicherungen, die ebenfalls sehr sinnvoll und empfehlenswert sein können, wie zum Beispiel eine Grundbesitzer-Haftpflicht für Grundstückseigentümer, eine Hundehalter-Haftpflicht für Besitzer eines Hundes sowie eine Rechtsschutzversicherung, die auch die Kinder mit einbezieht. Manche Versicherungen, die am Markt angeboten werden, sind allerdings häufig weniger empfehlenswert, wie zum Beispiel die Insassenunfallversicherung, Hand- und PC-Versicherungen oder die Reisegepäckversicherung.