Niedersachsen fehlt eine gute weltweite Marketingstrategie

Niedersachsen fehlt eine gute weltweite Marketingstrategie

Niedersachsen ist schon heute ein starker Industriestandort, weiß Dr. Torsten Slink, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK. „Doch es mangelt an einer guten weltweiten Marketingstrategie“, kritisiert er. „Alles bisherige fasst offensichtlich zu kurz.“ Anlass dieser Aussage ist die aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Image Niedersachsens, die von NiedersachsenMetall in Auftrag gegeben worden ist. Diese zeigt, dass Niedersachsen vor allem als Reiseziel punktet – Umfrageteilnehmende bewerten es als attraktives Urlaubsland –, in Sachen Wirtschafts- und Industriestandort in der Wahrnehmung der Befragten aber hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.

Dabei ist gerade die Wertschöpfung im Bereich der Ernährungswirtschaft im südlichen Kammerbezirk der Oldenburgischen IHK schon heute eine starke Säule. Und auch in Sachen Start-ups und Innovationen muss sich die Region nicht verstecken, weiß der Hauptgeschäftsführer. Daneben bietet der weitere Ausbau der Sektoren für nachhaltige Energie und Sicherheit in den nördlichen Gebieten Potenzial und sichert die wirtschaftliche Stärke der Region.

Um dieses Potenzial langfristig ausbauen zu können, sei es essenziell, eben diese Stärken auch auf dem internationalen Parkett in den Fokus zu rücken. „Nur wenn international auch bekannt ist, was der Industriestandort Niedersachsen zu bieten hat, lockt das Partner an; was wiederum Wertschöpfung in die Region bringt“, so Dr. Torsten Slink. Die auf Initiative des Landes Niedersachsen mit NiedersachsenMetall angeschobene Image-Umfrage sei daher ein wichtiges Signal, um daraus weitere Handlungsstritte abzuleiten. „Wir tun gut daran, unsere Stärken mehr hervorzuheben und zu zeigen, was wir schon heute zu bieten haben – und zwar nicht nur bundes-, sondern europa- und gerade auch weltweit.“

Pressemeldung von  IHK Oldenburg

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